Einmal bitte alles

Komödie | Deutschland 2017 | 85 Minuten

Regie: Helena Hufnagel

Eine 27-jährige Illustratorin hat sich damit arrangiert, dass sie den Sprung ins Erwachsenendasein noch nicht so recht geschafft hat, wird aber von ihrer Umwelt so lange mit Sorgen und Ängsten vor dem dritten Lebensjahrzehnt drangsaliert, bis sie selbst in eine seelische Krise gerät. Dem erfrischenden Spielfilmdebüt gelingen höchst selbstironische Einblicke in die Freuden und Nöte einer „späten“ Generation. Die Inszenierung nimmt dabei ebenso für sich ein wie die glänzende Hauptdarstellerin, die ihrer zwischen kindlichem Trotz und Weltekel schwankenden Figur viele Facetten abgewinnt. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Helena Hufnagel
Buch
Sina Flammang · Madeleine Fricke · Helena Hufnagel
Kamera
Aline László
Musik
Dieter Schleip
Schnitt
Stine Munch · Ulrike Tortora
Darsteller
Luise Heyer (Isi) · Jytte-Merle Böhrnsen (Lotte) · Patrick Güldenberg (Daniel) · Maximilian Schafroth (Klausi) · Stefano Bernardin (Leo)
Länge
85 Minuten
Kinostart
20.07.2017
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Komödie
Diskussion
So hat sich die Münchnerin Isi den Übergang in den Ernst der Thirtysomethings nicht vorgestellt. Während die 27-jährige Illustratorin demütigend sinnlose Praktika aneinanderreiht, keine Sex- und Alkohol-Eskapaden auslässt und schlicht ihre Jugend genießt, bricht um sie herum die Torschuss-Panik aus. Ihre arbeitslose Mitbewohnerin und beste Freundin Lotte heilt die Angst vor dem 30. Geburtstag, indem sie den erst besten Mann verführt, der ihr verstopftes Klo repariert. Der Italiener erweist sich nach ausgiebigen Testphasen im Bett als echter Heiratskandidat, weshalb Isi unversehens ins Abseits gerät. Da ihre

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