Drama | Deutschland 2016 | 266 (45, 44, 44, 44, 44, 45) Minuten

Regie: Boris Kunz

In einer strukturschwachen bayerischen Gemeinde soll ein Bio-Einkaufscenter Geld in die Kassen spülen. Rund um das Projekt entfalten sich allerlei illegale Mauscheleien, nicht zuletzt durch den korrupten Bürgermeister, der allerdings mehr und mehr die Kontrolle über die Machenschaften verliert. Ein sardonischer Dorfkrimi mit moralisch fragwürdigem, nichtsdestotrotz aber doch auch sympathischem Personal, hintersinnigem Humor, einer mitreißenden Dramaturgie sowie einer präzise durchdachten Bildsprache. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Boris Kunz
Buch
Niklas Hoffmann · Boris Kunz · Rafael Parente
Kamera
Tim Peter Kuhn
Musik
David Reichelt
Schnitt
Katja Beck
Darsteller
Maximilian Brückner (Alfons Zischl) · Andreas Giebel (Sepp Goldhammer) · Katrin Röver (Marie Zischl) · Petra Berndt (Gabi Goldhammer) · Heinz Josef Braun (Karli Spitz)
Länge
266 (45, 44, 44, 44, 44, 45) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama | Komödie

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
EuroVideo (16:9, 1.78:1, dts-HDMA dt.)
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Unnachahmlich knappe Dialoge, wie sie vielleicht nur das bayerische Idiom zustande bringt: »Wos is’n des?«, fragt der Hindafinger Großmetzger Sepp Goldhammer, als er den Bürgermeister Alfons Zischl und den Ortspolizisten Erol nächtens am lokalen Wasserreservoir mit einem eindeutig als menschlichen Körper zu identifizierenden Paket erwischt. »Wos is wos?«, fragt Zischl zurück. Um schließlich doch noch hinzuzufügen: »Des is nix!«

Diskussion
Unnachahmlich knappe Dialoge, wie sie vielleicht nur das bayerische Idiom zustande bringt: »Wos is’n des?«, fragt der Hindafinger Großmetzger Sepp Goldhammer, als er den Bürgermeister Alfons Zischl und den Ortspolizisten Erol nächtens am lokalen Wasserreservoir mit einem eindeutig als menschlichen Körper zu identifizierenden Paket erwischt. »Wos is wos?«, fragt Zischl zurück. Um schließlich doch noch hinzuzufügen: »Des is nix!« »Hindafing« ist ein wunderbarer Glücksfall, eine Serie so abgründig, witzig und gegen den fernsehüblichen Strich gebürstet, dass man kaum glauben mag, dass tatsächlich der BR dahinter steckt. Schließlich kennt man den Sender vorrangig als Produzenten von weißblauen Seichtigkeiten wie der Dauerserie »Dahoam is Dahoam«.

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