Biopic | Frankreich 2016 | 124 Minuten

Regie: Lisa Azuelos

Filmische Biografie der Chansonsängerin Dalida (1933-1987), die in Kairo als Tochter italienischer Eltern geboren wurde, 1955 nach Paris übersiedelte und in den 1960er-Jahren eine beispiellose Karriere begann. Das in der Titelrolle von Sveva Alviti facettenreich verkörperte Drama zeichnet neben vielen Auftritten, die von der Eleganz und Bühnenpräsenz der Sängerin zeugen, vor allem deren oft tragisch endende Liebesbeziehungen nach. Die intensive Verdichtung ihrer schmerzhaften Erfahrungen, ihres Lebenshungers und ihrer verdrängten Todessehnsucht gleicht die mitunter allzu forciert betriebene Erzählung aus.

Filmdaten

Originaltitel
DALIDA
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2016
Regie
Lisa Azuelos
Buch
Lisa Azuelos · Orlando
Kamera
Antoine Sanier
Schnitt
Baptiste Druot
Darsteller
Sveva Alviti (Dalida) · Riccardo Scamarcio (Orlando) · Jean-Paul Rouve (Lucien Morisse) · Nicolas Duvauchelle (Richard Chanfray) · Alessandro Borghi (Luigi Tenco)
Länge
124 Minuten
Kinostart
10.08.2017
Fsk
ab 12; f
Genre
Biopic | Künstlerporträt
Diskussion
Auch 30 Jahre nach ihrem Tod ist sie für viele Chanson-Liebhaber unvergessen: Dalida (1933-1987), die Sängerin mit dem sicheren Gespür für Eleganz, Pathos und Bühnenpräsenz, eine Pop-Ikone, deren Mythos bis in die Gegenwart reicht. 45 „Goldene Schallplatten“ heimste sie ein, einige Platinum-Schallplatten obendrauf. In Frankreich war sie ein Superstar, doch auch hierzulande genoss sie große Beliebtheit. Jahrzehntlang sang die markante Erscheinung zahllose Hits, mit erstaunlich vielfältigem Repertoire: „Am Tag, als der Regen kam“, „Besame Mucho“, „Laissez-moi danser“, „Parole, Parole“ oder „Gigi L’Amoroso“. Und das trotz eines unruhigen Privatlebens mit erschütternden Schicksalsschlägen, die den biografischen Film

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