Tokyo Ghoul

Actionfilm | Japan 2017 | 115 Minuten

Regie: Kentarô Hagiwara

Ein japanischer Student erwacht nach einem Ghoul-Angriff selbst als ein Halbwesen, das sich von Menschenfleisch ernährt. Fortan wird er zwischen seiner menschlichen Seite und der wachsenden Loyalität zu den Ghouls zerrissen, die in Tokio unerkannt unter den Menschen leben. Die nach einer Manga-Serie entstandene Realverfilmung nutzt die Ausdruckskraft von Schauspielern, um den moralischen Konflikt eindringlich zu thematisieren. Der Verzicht auf die künstlerische Abstraktion der Manga- und Anime-Ästhetik bringt aber gerade in der Darstellung von Gewalt erhebliche Reibungsverluste mit sich. Am Rande wirft der Film die Frage auf, mit welchem Recht sich die Menschen an die Spitze der Nahrungskette setzen.

Filmdaten

Originaltitel
TÔKYÔ GÛRU
Produktionsland
Japan
Produktionsjahr
2017
Regie
Kentarô Hagiwara
Darsteller
Masataka Kubota (Ken Kaneki) · Fumika Shimizu (Tôka Kirishima) · Noboyuki Suzuki (Kôtarô Amon) · Hiyori Sakurada (Hinami Fueguchi) · Yû Aoi (Rize Kamishiro)
Länge
115 Minuten
Kinostart
01.02.2018
Fsk
ab 16; f
Genre
Actionfilm | Comicverfilmung | Horrorfilm
Diskussion

Ken, ein schüchterner Student der japanischen Literatur, ist im Umgang mit Menschen äußerst verlegen. Sein einziger Freund Hideyoshi versucht zwar, das Dasein des Kommilitonen etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Doch wer hätte erahnen können, dass Kens Date mit Rize auf der Intensivstation enden wird? 

Eigentlich hätte Ken den Ghoul-Angriff nicht überleben können. Zu viele seiner inneren Organe wurden zerfetzt. Eine Begegnung mit einem Ghoul endet in der Regel tödlich, zumal wenn man so engen Kontakt mit ihm hatte wie Ken mit Rize. Das hat auch damit zu tun, dass man Ghouls nie sogleich erkennt. Erst wenn sie aus Hunger auf Menschenfleisch die Fassung verlieren, wenn ihre Augen feuerrot leuchten und aus ihren Rücken Tentakeln wachsen, weiß man, dass man es nicht mit einem Menschen zu tun hat.

Wer Kens Leben rettete und aus welchem Grund, kann der Student nicht in Erfahrung bringen. Vielleicht war es Zufall, dass man ihm die Organe der tot neben ihm gefundenen Rize implantierte. Die wahre Ursache, warum mit der schnellen Genesung ein zunächst unerklärlicher Widerwillen gegenüber seinen

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