I Love Dick

Komödie | USA 2017 | 203 (acht Episoden) Minuten

Regie: Jill Soloway

Eine wenig erfolgreiche Regisseurin verliebt sich bei einem Zwischenstopp in Texas in einen großspurigen Cowboy. Ihr eigener Ehemann ermuntert sie, ihrer amourösen Obsession nachzugehen, was viel kreative Energie bei ihr freisetzt, obwohl ihre Gefühle unerwidert bleiben. Serien-Adaption des gleichnamigen feministischen Romans (1997) der US-amerikanischen Schriftstellerin Chris Kraus. Die Emanzipationsgeschichte löst sich von der radikalen Subjektivität der Vorlage und mildert die Bitterkeit im Blick auf die Geschlechterverhältnisse, entwickelt aber auf vielfache Weise ein komödiantisches Eigenleben. Eine vielschichtige Reflexion über die Liebe, durchsetzt von Projektionen und Sehnsüchten. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
I LOVE DICK
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Jill Soloway · Kimberly Peirce · Andrea Arnold · Jim Frohna
Buch
Jill Soloway · Sarah Gubbins · Heidi Schreck · Carla Ching · Annie Baker
Kamera
Jim Frohna · Keith Dunkerley
Musik
Brian Crosby · Dustin O'Halloran · Mandy Hoffman
Schnitt
Catherine Haight · Cristal Khatib · Julie Cohen · Darrin Navarro · Sunny Hodge
Darsteller
Kevin Bacon (Dick) · Kathryn Hahn (Chris Kraus) · Griffin Dunne (Sylvère Lotringer) · Roberta Colindrez (Devon) · India Menuez (Toby)
Länge
203 (acht Episoden) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie
Diskussion
Ob Jill Soloway ihre Adaption von Chris Kraus’ gleichnamigem Buch deshalb nach Marfa, Texas verlegt hat, um einen passenden Rahmen für Kevin Bacons ersten Auftritt zu haben – hoch zu Pferde und mit Cowboyhut? Die Western-Landschaft gibt jedenfalls eine großartige Bühne für Dicks Männlichkeits-Selbstinszenierung ab. Sie liefert aber gleichzeitig einen Realitätsanschluss: In Marfa wurde in den 1970er-Jahren die so genannte Chinati Foundation gegründet, die in der Serie die Blaupause abgibt für das vom intellektuellen Macho Dick geleitete Kunstzentrum. Dorthin verschlägt es in Episode 1 die Regisseurin Chris (Kathryn Hahn) zusammen mit ihrem Ehemann Sylvère – eine typische Fish-out-of-Water-Situation für die New Yorkerin, die eigentlich nur ihren Ehemann absetzen und weiter zum Filmfestival nach Venedig jetten wollte, dann aber bleibt, weil ihr Film wegen Streitigkeiten um die Musikrechte wieder ausgela

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