War Machine

Komödie | USA 2017 | 122 Minuten

Regie: David Michôd

Lose auf die Figur des US-Generals Stanley McChrystal bezogen, der 2010 nach scharfer Kritik an der US-Regierung von seinem Posten als Kommandeur in Afghanistan zurücktreten musste, porträtiert der Film einen fiktiven General, der den Rückzug der US-Streitkräfte aus Afghanistan nicht akzeptieren will und davon überzeugt ist, den Krieg quasi im Alleingang gewinnen zu können. Die Satire über militärische wie politische Betonköpfe fällt zu holzschnittartig aus, um dem komplexen Thema des Kriegs in Afghanistan gerecht zu werden, und gerät ähnlich vereinfacht wie die Figuren, über die sie sich lustig macht. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
WAR MACHINE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
David Michôd
Buch
David Michôd
Kamera
Dariusz Wolski
Musik
Nick Cave · Warren Ellis
Schnitt
Peter Sciberras
Darsteller
Brad Pitt (Gen. Glen McMahon) · Anthony Hayes (Pete Duckman) · John Magaro (Cory Staggart) · Anthony Michael Hall (Greg Pulver) · Emory Cohen (Willy Dunne)
Länge
122 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie | Kriegsfilm
Diskussion
General Glen McMahon ist ein Relikt, ein Hammer in Schraubenzeiten. Die US-Streitkräfte mögen kurz vor ihrem Rückzug aus Afghanistan stehen, doch McMahon ist davon überzeugt, den asymmetrischen Krieg allein durch die Kraft seiner Persönlichkeit »gewinnen« zu können. Der Protagonist von David Michôds brachialer Kriegssatire »War Machine« basiert lose auf dem General Stanley McChrystal, der im Jahr 2010 nach scharfer K

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