4K UHD. | USA 2017 | 115 Minuten

Regie: David Leitch

Kurz vor dem Fall der Berliner Mauer wird eine britische Spionin in die noch geteilte Stadt beordert, um eine streng vertrauliche Liste an sich zu bringen. Mit dem Einsatz ihres Körpers, improvisierten Hilfsmitteln sowie Zigaretten und eisgekühltem Wodka kämpft sie sich durch ein postapokalyptisch angehauchtes Moloch, in dem zwischen Freund und Feind kaum zu unterscheiden ist. Auf der Basis der Graphic Novel „The Coldest City“ hyperstilisierte Spionagegeschichte, inszeniert in kalten, mitunter zynischen Tönen, die sich für den historischen Kontext kaum interessieren. Vorrangig ein Vehikel, um die Schauspielerin Charlize Theron als Actiondarstellerin zu profilieren. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ATOMIC BLONDE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
David Leitch
Buch
Kurt Johnstad
Kamera
Jonathan Sela
Musik
Tyler Bates
Schnitt
Elísabet Ronaldsdóttir
Darsteller
Charlize Theron (Lorraine Broughton) · James McAvoy (David Percival) · John Goodman (CIA-Agent) · Til Schweiger (Watchmaker) · Eddie Marsan (Spyglass)
Länge
115 Minuten
Kinostart
24.08.2017
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
4K UHD. | Actionfilm | Mystery-Film | Spionagefilm | Thriller

Heimkino

BD und DVD enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Cutterin, ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (7 Min.) sowie diverse, zum Teil kommentierte Featurettes zu technischen und dramaturgischen Teilaspekten des Films (26 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts:X engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Das Berlin des Kalten Kriegs ist in „Atomic Blonde“ verkommen, düster und vor allem: kalt. Die Bilder sehen aus, als seien die Farben aus ihnen herausgeprügelt worden: ein kränkliches Blau, ein fahles Grau, ein trübes Braun, aufgebrochen durch frostiges Neonlicht in Pink, Blau, Weiß. Auch die Gesichter wirken anämisch, wächsern, fast leichenhaft, und das titelgebende Blond der Heldin geht fast schon ins Gandalf-Weiß. „The Coldest City“ heißt die Graphic Novel von Antony Johnston und Sam Hart, auf der David Leitchs hyperstilisierter Spionagefilm basiert. Harts Zeichnungen sind minimalistisch, es gibt kaum Schraffuren, fast scherenschnittartig setzt sich eine Welt aus weißen und schwarzen Flächen zusa

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