Drama | Japan/Hongkong/Taiwan 2017 | 129 Minuten

Regie: Sabu

Ein Berufskiller aus Taiwan scheitert bei einem Auftrag in Japan und wird auf der Flucht angeschossen. In einem Vorort von Tokio versorgt ihn ein kleiner Junge mit Essen und Medizin; im Gegenzug kümmert sich der Mann um seinen Retter und dessen drogenabhängige Mutter. Als er sich dabei als begnadeter Koch entpuppt, winkt die Chance, sein Leben zu ändern. Was als Gangsterfilm beginnt, wandelt sich unverhofft zum Melodram mit Elementen einer warmherzigen Nachbarschaftskomödie. Mitunter kolportagehaft, insgesamt aber eine effektvoll inszenierte Stilmischung, die im inneren Ringen der Hauptfigur auch einen Ausweg aus dem Kreislauf der Gewalt aufzeigt.

Filmdaten

Originaltitel
RYU SAN
Produktionsland
Japan/Hongkong/Taiwan
Produktionsjahr
2017
Regie
Sabu
Buch
Sabu
Kamera
Kôichi Furuya
Schnitt
Georg Petzold
Darsteller
Chang Chen (Mr. Long) · Bai Runyin (Jun) · Yiti Yao (Lily) · Shô Aoyagi (Kenji) · Masashi Arifuku (Heisuke)
Länge
129 Minuten
Kinostart
14.09.2017
Fsk
ab 16; f
Genre
Drama | Kriminalfilm | Martial-Arts-Film
Diskussion
Sie hören ihn nicht kommen. Wenn der taiwanesische Berufskiller Long einen Auftrag übernommen hat, erledigt er ihn schnell und wortlos. Für ihn stellt es kein Problem dar, es mit einem halben Dutzend oder mehr Gegnern aufzunehmen; er hat das Überraschungsmoment auf seiner Seite und ist flink mit dem Messer. Außerdem ist er unauffälliger als all die lauten Gangster um ihn herum, mit ihren geschmacklosen Hemden und dem schmierigen Auftreten, und schafft es mühelos, in einer Menschenmasse zu verschwinden. Trotzdem unterläuft auch diesem hochkonzentrierten Mordspezialisten einmal ein Fehler. Von seinem Boss nach Japan geschickt, um ein Yakuza-Mitglied zu töten, wird Long in einem Unterwelt-Club überwältigt. Vor den Toren Tokios machen sich die Schläger daran, ihm ein schmerzhaftes Ende zu bereiten, als sie durch einen weiteren Angrif

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