The Handmaid's Tale - Staffel 1

Drama | USA 2017 | 513 (Staffel 1: zehn Folgen) Minuten

Regie: Reed Morano

Nach dem Zusammenbruch der US-amerikanischen Gesellschaft wird auf ihrem Boden eine Diktatur errichtet, in der junge Frauen gezwungen sind, für die Eliten Kinder zu gebären. Eine dieser Sklavinnen wird ins Haus eines einflussreichen Offiziers beordert, wo sie rituellen Vergewaltigungen ausgesetzt ist, bis ihr die Flucht gelingt. Vorzüglich inszenierte, in der Hauptrolle herausragend gespielte Neuverfilmung des dystopischen Romans von Margaret Atwood. Auf drei Zeitebenen erzählt, gelingt eine schlüssige Neuinterpretation des Stoffs, die vor allem der zentralen Figur mehr Entfaltungsmöglichkeiten zugesteht und eindrucksvoll die klaustrophobische Atmosphäre wiedergibt. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE HANDMAID'S TALE - SEASON 1
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Reed Morano · Mike Barker · Floria Sigismondi · Kate Dennis · Kari Skogland
Buch
Bruce Miller · Leila Gerstein · Dorothy Fortenberry · Wendy Straker Hauser · Lynn Renee Maxcy
Kamera
Colin Watkinson
Musik
Adam Taylor
Schnitt
Julian Clarke · Wendy Hallam Martin · Christopher Donaldson · Aaron Marshall
Darsteller
Elisabeth Moss (Offred / June) · Joseph Fiennes (Commander Fred Waterford) · Yvonne Strahovski (Serena Joy Waterford) · Max Minghella (Nick Blaine) · Amanda Brugel (Rita)
Länge
513 (Staffel 1: zehn Folgen) Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama | Literaturverfilmung | Science-Fiction | Serie
Diskussion
„Wir schliefen in dem Raum, der einst die Turnhalle gewesen war.“ So beginnt Margaret Atwoods Roman „The Handmaid’s Tale“. Nichts war mehr so, wie es gewesen war, lässt uns die Erzählerin wissen. Das „wir“, das sind die Mägde, die in der Turnhalle auf ihre Rolle in der neuen Republik Gilead vorbereitet werden: für die Eliten Kinder gebären, um somit dem drastischen Geburtenrückgang Einhalt zu gebieten. Sie haben neue Namen und neue Identitäten bekommen. Die Erzählerin wurde zu Offred. Zu einer Sklavin. Es ist ein Rückblick, womit der „Report der Magd“ beginnt. In ihrem 1985 erschienenen dystopischen Roman changiert Margaret Atwood zwischen den Zeiten: zwischen der Zeit, bevor die USA aus den Fugen geriet, zu der Zeit des Aufbaus des Gileadschen Gesellschaftssystems (mit der Turnhalle als zentralem Handl

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