Der Konzertdealer

Dokumentarfilm | Deutschland 2017 | 86 Minuten

Regie: Sobo Swobodnik

Ungewöhnlicher Porträtfilm über den Ex-Punk Scumeck Sabottka, der seit 30 Jahren als Tournee- und Konzertveranstalter eine feste Größe in der Welt der Rock- und Pop-Musik ist. Mit essayistischen Mitteln rekapituliert er eine erstaunliche Biografie, in der Leidenschaft für Musik, Geschäftssinn und der Strukturwandel der Branche eine Balance gefunden haben. Formal nutzt er ein langes Radiointerview, das in einer erzählerisch wie ästhetisch bezwingenden Form mit Bildern aus Sabottkas Alltag sowie dem elektronischen Klang von Dinos Chapman verbunden wird. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Sobo Swobodnik
Buch
Sobo Swobodnik
Kamera
Bernie DeChant · Sobo Swobodnik
Musik
Dinos Chapman
Schnitt
Manuel Stettner
Länge
86 Minuten
Kinostart
05.10.2017
Fsk
ab 6
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Die Geschichte, die der umtriebige und höchst produktive Filmemacher Sobo Swobodnik in seinem jüngsten, wie immer ungewöhnlichen Porträtfilm erzählt, oder besser: mit essayistischen Mitteln dokumentiert, könnte Lesern von Sven Regeners „Magical Mystery“ durchaus bekannt vorkommen. Zumindest der Anfang. Denn Stefan Sabottka verabschiedete sich 1980, als der Musterungsbefehl bei ihm in Waltrop eintrudelte, ins bohemistische West-Berlin, um dort zum Punk Scumeck zu werden. Scumeck machte Party, jobbte nebenher, wachte eines Tages aber nach einem Verkehrsunfall im Krankenhaus auf und erfuhr, dass er an Hepatitis B leide. Für einen West-Berliner Punk erstaunlich vernünftig, entschied sich Scumeck gegen Alkohol und für radikale Nüchternheit, was ihn als Fahrer und Tour-Beglei

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