Dokumentarfilm | Deutschland 2017 | 106 Minuten

Regie: Matto Barfuss

Dokumentarfilm über eine Gepardin und ihre sechs Jungen, die drei Jahre lang im kenianischen Naturschutzgebiet Masai Mara beobachtet werden. Der Schwerpunkt liegt auf den ersten 18 Monaten, in denen die Mutter ihrem Nachwuchs das Jagen beibringt. Dabei wiegt die Redundanz des ständigen Fressens und Gefressenwerdens auf Dauer nicht die Eleganz der wendigen, anmutig fotografierten Tiere auf. Der von Max Moor gesprochene Off-Kommentar unterstellt den Raubtieren überdies unfreiwillig komische Dialoge und pathetische Gedanken, was eine nur schwer erträgliche Vermenschlichung der Tiere vorantreibt.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Matto Barfuss
Buch
Matto Barfuss
Kamera
Matto Barfuss · Martina Jandova
Schnitt
Martina Jandova
Länge
106 Minuten
Kinostart
12.10.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Dokumentarfilm | Tierfilm
Diskussion
Im Fernsehen gehören Tier-Dokumentationen zu den beliebtesten Sendungen. Ins Kino aber wagt sich das Genre, das in den 1950er-Jahren mit den legendären Disney-Produktionen einen ersten Höhepunkt erlebte, meist nur noch dann, wenn es wie in „Mikrokosmos“ (fd 32 194) künstlerisch und filmtechnisch neue Akzente setzen kann. Der als „Gepardenmann“ bekannt gewordene Matto Barfuss versucht in „Maleika“, dem Genre neue Reize abzugewinnen, fällt dabei aber allzu sehr in die überwunden geglaubte „Untugend“ der Vermenschlichung zurück. Von 1996 bis 2002 lebte Barfuss knapp ein halbe

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