Musikdokumentation | Großbritannien/USA/Japan 2017 | 95 Minuten

Regie: Stephen Kijak

Die japanische Rockband „X Japan“ blickt in ihrem Heimatland seit den 1980er-Jahren auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurück. Der Dokumentarfilm rückt den Schlagzeuger und Frontmann Yoshiki ins Zentrum, dessen traumatische Kindheit ins Verhältnis zu seiner exzessiven musikalischen Hingabe gesetzt wird. In der Argumentation, die Selbstmorden mehrerer Band-Mitglieder positive Impulse für die Musik zuschreibt, strickt er am Bild einer vom Schicksal gebeutelten Band mit, kann gerade dadurch aber durchaus viel von ihrer Faszinationskraft vermitteln.

Filmdaten

Originaltitel
WE ARE X
Produktionsland
Großbritannien/USA/Japan
Produktionsjahr
2017
Regie
Stephen Kijak
Kamera
Sean Kirby · John Maringouin
Schnitt
Mako Kamitsuna · John Maringouin
Länge
95 Minuten
Kinostart
12.10.2017
Fsk
ab 12
Genre
Musikdokumentation
Diskussion
„Wenn ,X Japan‘ in England oder Amerika gegründet worden wäre, wäre sie wohl die größte Band der Welt geworden.“ Das behauptet kein Geringerer als Gene Simmons von Kiss über eine Speed Metal-/Prog Rock-Band, die hierzulande kaum jemand kennt und die doch die Musikgeschichte eines ganzen Landes auf den Kopf gestellt hat. Man könne eine Epoche vor „X“ und eine nach „X“ ausmachen, sagt ein Musikkritiker. Die 35 Jahre alten Archivaufnahmen eines völlig aus dem Häuschen geratenen Japans geben ihm Recht: Hochtoupierte Irokesen-Schnitte in allen erdenklichen Farben und Formen, eine extreme Ausdrucks- und Spielwut, über 30 Millionen verkaufte Platten und Stadien voller Menschenmassen, die die Arme über dem Kopf zu einem X verschränken. Es sin

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