Biopic | Kanada/Irland 2016 | 116 Minuten

Regie: Aisling Walsh

Biografischer Film über die kanadische Folk-Art-Künstlerin Maud Lewis (1903-1970), die sich erst mit Mitte 30 aus der Bevormundung ihrer Tante löst, indem sie einen herrischen Mann aus einfachen Verhältnissen heiratet. Dessen Rolle prägt den künstlerischen Werdegang der Malerin, die erst in der materiellen Beschränkung ihres Daseins ein künstlerisches Fenster aufstößt. Die Inszenierung hat der idealisierenden Sicht der Protagonistin kaum etwas entgegenzusetzen, huldigt vielmehr einer biedermeierlichen Bescheidenheit. Vorrangig überzeugt die Hauptdarstellerin Sally Hawkins als schmächtige Frau, die vor der rauen Wirklichkeit Zuflucht in ihrer Malerei und einer optimistischen Genügsamkeit sucht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MAUDIE
Produktionsland
Kanada/Irland
Produktionsjahr
2016
Regie
Aisling Walsh
Buch
Sherry White
Kamera
Guy Godfree
Musik
Michael Timmins
Schnitt
Stephen O'Connell
Darsteller
Ethan Hawke (Everett Lewis) · Sally Hawkins (Maud Lewis) · Kari Matchett (Sandra) · Gabrielle Rose (Tante Ida) · Zachary Bennett (Charles Dowley)
Länge
116 Minuten
Kinostart
26.10.2017
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Drama | Künstlerporträt

Heimkino

Verleih DVD
NFP
Verleih Blu-ray
NFP
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Diskussion
Maud Dowley befindet sich schon in ihrem dritten Lebensjahrzehnt, als sie sich endlich von der Bevormundung ihrer Tante Ida emanzipiert. Obwohl sie durch eine rheumatische Arthritis gehandicapt ist, nimmt sie eine Stelle als Hausmädchen an. Doch ihr herrischer Arbeitgeber und künftiger Ehemann Everett Lewis behandelt seine Angestellte roh, kränkt und beleidigt sie. Trotzdem harrt Maud bei ihm aus. Auch weil sie bei ihm einen Ort findet, an dem sie ihr Talent als Malerin ausleben kann. Die Regisseurin Aisling Walsh setzt in ihrem Film über die kanadische „Folk-Art-Künstlerin“ Maud Lewis (1903-1970) spät ein und lässt damit die Vorgeschichte ihres künstlerischen Werdens, ihre Kindheit und ihr Erwachsenwerden, unerzählt. Für die Inszenierung ist es auch nicht von Interesse, dass Maud mit dem Malen durch ihre Mutter in Berührung kam, die si

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