Mord im Orient Express (2017)

Kriminalfilm | USA/Malta 2017 | 114 Minuten

Regie: Kenneth Branagh

Ein allseits unbeliebter Passagier wird in den 1930er-Jahren auf der Reise von Istanbul nach Paris im "Orient Express" ermordet. Als der Zug im Schnee stecken bleibt, übernimmt der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot den Fall und stößt unter den Fahrgästen auf zahlreiche Verdächtige. Aufwändige Neuverfilmung des Krimi-Klassikers von Agatha Christie, die geschickt die engen Räume des Luxuszugs sowie die Abgeschiedenheit zum Aufbau von Spannung nutzt. In seiner pragmatischen Haltung zum Sujet entstand dennoch ein etwas ernüchternder Unterhaltungsfilm, in dem das illustre Star-Aufgebot nur bedingt glänzt.

Filmdaten

Originaltitel
MURDER ON THE ORIENT EXPRESS
Produktionsland
USA/Malta
Produktionsjahr
2017
Regie
Kenneth Branagh
Buch
Michael Green
Kamera
Haris Zambarloukos
Schnitt
Mick Audsley
Darsteller
Kenneth Branagh (Hercule Poirot) · Michelle Pfeiffer (Caroline Hubbard) · Penélope Cruz (Pilar Estravados) · Josh Gad (Hector MacQueen) · Judi Dench (Prinzessin Dragomiroff)
Länge
114 Minuten
Kinostart
09.11.2017
Fsk
ab 12; f
Genre
Kriminalfilm | Literaturverfilmung
Diskussion
„Es scheint, als wäre heute die ganze Welt auf Reisen. Und das mitten im Winter!“ Gut, dass Hercule Poirot Beziehungen hat. Sonst wäre nicht einmal ein Liegewagenplatz im Zweierabteil möglich gewesen. Es zahlt sich aus, der berühmteste Detektiv der Welt zu sein! Und, wie er mit gesundem Selbstbewusstsein zu ergänzen pflegt, wohl auch der beste. In einem der gewitzteren Dialoge in Kenneth Branaghs Version von Agatha Christies „Mord im Orient Express“ sagt er zudem: „Wenn es leicht wäre, wäre ich nicht berühmt!“ Der Orient Express von Istanbul nach Paris ist voll besetzt. Dennoch hat der Direktor der Schlafwagengesellschaft, ein guter Freund, dafür gesorgt, dass Poirot einigermaßen standesgemäß unterkommt. Der belgische Detektiv, der gerade einen verzwickten Fall dank seiner im Übermaß aktiven „grauen Zellen“ gelöst hat, will Ruhe und schnell Richtung Heimat. Doch ein so charismatischer Kopf bleibt im illustren Kreis der in die „Zivilisation“ zurückreise

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