Dokumentarfilm | Deutschland 2016 | 98 Minuten

Regie: Philipp Hartmann

Dokumentarfilm über deutsche Programmkinos und ihre Betreiber. Während der Kinoauswertung seines Films „Die Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe“ (2013) reiste der Filmemacher Philipp Hartmann quer durch die Republik und filmte dabei die Spielstätten und ihre Besitzer für sein Filmessay. Aus dem Material entstand ein ebenso persönliches wie sentimentales, unterhaltsames wie erhellendes Porträt der Off-Kinolandschaft in Deutschland. Zugleich ist sein Film eine Hommage an jene Menschen, die diese Form der Kinokultur überhaupt möglich machen.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Philipp Hartmann
Buch
Philipp Hartmann
Kamera
Philipp Hartmann
Schnitt
Philipp Hartmann · Herbert Schwarze · Maya Connors
Länge
98 Minuten
Kinostart
19.10.2017
Fsk
-
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
In der Wohnung scheint die Zeit in den 1960er-Jahren stehen geblieben zu sein, mit der Sitzgruppe um das niedrige Tischchen, einer blau-weiß-orange karierten Tischdecke und alten Fotos an den Wänden. In dieser Gästewohnung des Delphin-Palasts in Wolfsburg hat schon Romy Schneider übernachtet. Ein leicht morbides, aber hinlänglich kinotaugliches Detail sind die Bademäntel der ehemaligen Kinobetreiber, die noch immer im Bad hängen. Jetzt nächtigt hier Philipp Hartmann. Der Hamburger Filmemacher ist mit seinem Film-Essay „Die Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe“ (fd 42 639) unterwegs auf Kinotour und hat daraus gleich seinen nächsten Film gemacht. „66 Kinos“ ist

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