Komödie | USA 2017 | 104 Minuten

Regie: Jon Lucas

Drei Freundinnen wollen sich zu Weihnachten dem Feiertagserwartungsdruck verweigern und das Fest entspannt in kleinem Rahmen feiern. Doch dann fallen bei allen dreien die jeweiligen Mütter ein und bringen ihre erwachsenen Töchter mit ihren Ansprüchen soweit außer Fassung, dass ein friedliches Fest kaum mehr möglich erscheint. Die Fortsetzung der Komödie „Bad Moms“ (2016) um drei Frauen, die gegen weibliche Perfektionsideale mobilmachen, gibt sich stellenweise laut und lustig, doch nimmt der Humor weniger Raum ein als im Original. Zudem werden klassische Erziehungsprobleme allzu didaktisch durchgekaut.

Filmdaten

Originaltitel
A BAD MOMS CHRISTMAS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Jon Lucas · Scott Moore
Buch
Jon Lucas · Scott Moore
Schnitt
Emma E. Hickox · James Thomas
Darsteller
Mila Kunis (Amy Mitchell) · Kristen Bell (Kiki) · Kathryn Hahn (Carla Dunkler) · Christine Baranski (Amys Mutter) · Cheryl Hines (Kikis Mutter)
Länge
104 Minuten
Kinostart
09.11.2017
Fsk
ab 12; f
Genre
Komödie
Diskussion
Schule ist ungeheurer Stress. Nicht etwa für Kinder, sondern für ihre profilneurotischen Mütter, wie man in „Bad Moms“ (fd 44 149) erlebte. Die Fortsetzung untersucht nun ein nächstes Thema, das Mütter regelmäßig unter Leistungsdruck setzt, und zwar das Weihnachtsfest. Gleich zu Beginn wird kurz durchgespielt, was ein Familienweihnachten unerträglich macht: Geschenke und Christbaum kaufen, Haus dekorieren, Weihnachtspartys vorbereiten, Verwandtschaft einladen und sie samt ihrer Kinder friedfertig ertragen. Daran ist manches recht amerikanisch, trotzdem kann man grundsätzlich mitfühlen und punktuell mitlachen. Im Mit

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