Tragikomödie | Deutschland 2017 | 101 Minuten

Regie: Oliver Alalauukas

Zehn Aussteiger ziehen sich in eine Künstlerkolonie in Brandenburg zurück, um das alternative Leben fern der Konsum- und Leistungsgesellschaft zu erproben. Als es zu Finanzierungsengpässen kommt, soll die Inszenierung eines Theaterstücks Abhilfe schaffen, was allerdings auch alle möglichen Konflikte aufbrechen lässt. Der Debütfilm rechnet mit alternativen Lebensmodellen ab, wie sie seit der 1968er-Generation kursieren, bleibt dabei allzu klischeehaft, berechen- und vorhersehbar.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Oliver Alalauukas
Buch
Johannes Rothe
Kamera
Valentin Selmke
Schnitt
Arno Scholwin
Darsteller
Liv Lisa Fries (Jen) · Tobias Lehmann (Tobias) · Gordon Kämmerer (Till) · Stefan Lampadius (Sebastian) · Kai-Michael Müller (Miro)
Länge
101 Minuten
Kinostart
09.11.2017
Fsk
ab 12; f
Genre
Tragikomödie
Diskussion
Zehn Aussteiger nisten sich in der Brandenburger Künstlerkolonie „Rakete Perelman“ ein. In der grünen Idylle wollen sie in Freiheit und Selbstbestimmung leben, Techno-Partys feiern und ihrer Leidenschaft, dem Theater, frönen. Das 68er-Konzept Kommune ist zwar längst in die Jahre gekommen, aber der offenbar nicht gut informierte Idealisten-Nachwuchs will die antikapitalistisch-authentischen Erfahrungen seiner Großeltern am eigenen Leib erfahren. Wozu Riester-Rente, ein Portfolio und MacBook Air, wenn täglich das Schwimmen im See, eine Trabi-Fahrt, spirituelle Aufnahmerituale od

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