Experimentalfilm | Deutschland 2017 | 81 Minuten

Regie: Shu Lea Cheang

In der Zukunft ist das HI-Virus mutiert, die Körperflüssigkeiten der Träger wirken als machtvolle Droge. Eher eine pornografische Performance als klassische Erzählung, variiert der Film in wechselnden Tableaus den Zusammenprall von Körpern und deren Gelüsten mit einer sterilen, von Emblemen des Digitalen und Technischen ausgestatteten Umwelt. Ist diese Struktur einmal etabliert, wirkt die Abfolge von sexuell aufgeladenen Szenen nur noch ermüdend.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Shu Lea Cheang
Buch
Shu Lea Cheang
Kamera
James Carman
Schnitt
Jörn Hartmann
Darsteller
Bishop Black (Hans / Alexei) · Kristina Marlen (Eva) · Prince William E. Morris (DI) · Candy Flip (Natasha) · Alexander Geist (Levi)
Länge
81 Minuten
Kinostart
16.11.2017
Fsk
ab 18; f
Genre
Experimentalfilm | Science-Fiction-Film | Sexfilm
Diskussion
Die Zukunft ist klaustrophobisch. Blitze zucken über Berlin, Archivaufnahmen von Demos lassen über den Protestierenden den Himmel erahnen, das war es dann schon mit dem Außen. Um AIDS ging es einst, im Jahr 2060 ist daraus etwas anderes geworden, das Virus ist mutiert. Aus den Körperflüssigkeiten der Träger lässt sich eine machtvolle Droge gewinnen. Die apathischen Menschen in den U-Bahn-Stationen werden von Androiden im Auftrag der Regierung nach dem Gen gescannt. Eine Gruppe Männer produziert im Auftrag des Drogenlords Di Sperma, und in einer abbruchreifen Halle schmieren und spritzen sich Junkies das Zeug in einer gewaltigen Orgie. Im „Li

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