Mindhunter

Krimi | USA 2017-2019 | 499 (Staffel 1: zehn Episoden) Minuten

Regie: David Fincher

Eine Krimiserie um die Etablierung des so genannten Profiling als Praxis bei der polizeilichen Ermittlung. Basierend auf dem Buch „Die Seele des Mörders“ von John E. Douglas und Mark Olshaker, kreist sie um zwei FBI-Agenten und eine Psychologin, die in den 1970er-Jahren psychologische Profile von Serienmördern ermitteln und ihre Erkenntnisse für die Strafverfolgung fruchtbar machen. Die erste Staffel beleuchtet ihre Schwierigkeiten, den damals neuartigen Ansatz an Vorgesetzte und Kollegen zu vermitteln, und fokussiert nicht zuletzt auf die Gespräche mit diversen Straftätern. In Staffel 2 erhalten die Agenten weitere Mittel, um ihre Arbeit voran zu treiben, und setzen ihre Erkenntnisse der Verhaltensanalyse erstmals bei Ermittlungen ein, müssen dabei jedoch gegen die Vorbehalte der Polizeikollegen angehen. Ein hochspannender, tiefgründiger und überaus komplexer Einblick in die Psychologie des Verbrechens. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MINDHUNTER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017-2019
Regie
David Fincher · Asif Kapadia · Tobias Lindholm · Andrew Douglas
Buch
Joe Penhall · Ruby Rae Spiegel · Dominic Orlando · Jennifer Haley · Erin Levy
Kamera
Christopher Probst · Erik Messerschmidt
Musik
Jason Hill
Schnitt
Kirk Baxter · Tyler Nelson · Byron Smith
Darsteller
Jonathan Groff (Holden Ford) · Holt McCallany (Bill Tench) · Hannah Gross (Debbie Mitford) · Anna Torv (Wendy Carr) · Cotter Smith (Shepard)
Länge
499 (Staffel 1: zehn Episoden) Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Krimi | Serie

Wieso werden Menschen zu Mördern? Diese Frage geht FBI-Agent Holden Ford nach einer Geiselnahme nicht mehr aus dem Kopf. Das sogenannte „Profiling“, der Versuch, sich als Ermittler in den Geist und die Psyche von Kriminellen hinein zu versetzen, gehört inzwischen so sehr zum kriminologischen Handwerk wie zu den Standards des Krimi-Genres. Die Serie „Mindhunter“ schaut jedoch auf eine Zeit zurück, als dies noch nicht der Fall und der Begriff des Serienkillers noch gar nicht erfunden war.

Diskussion

Staffel 1

Wieso werden Menschen zu Mördern? Diese Frage geht FBI-Agent Holden Ford nach einer Geiselnahme nicht mehr aus dem Kopf. Das sogenannte „Profiling“, der Versuch, sich als Ermittler in den Geist und die Psyche von Kriminellen hinein zu versetzen, gehört inzwischen so sehr zum kriminologischen Handwerk wie zu den Standards des Krimi-Genres. Die Serie „Mindhunter“ schaut jedoch auf eine Zeit zurück, als dies noch nicht der Fall und der Begriff des Serienkillers noch gar nicht erfunden war. Außer Holden (Jonathan Groff), der FBI-Anwärtern in Seminaren sein Wissen über die Kommunikation mit Geiselnehmern vermittelt, interessiert sich 1977 noch niemand für die Psychologie der Mörder. Bei seinen Vorgesetzten stößt Holden damit aber auf taube Ohren.

Er und sein Kollege Tench (Holt McCallany) werden aus der Verhaltensforschung sogar in die US-Provinz versetzt, um den Cops dort die neuesten Ermittlungstechniken näherzubringen. Holden aber lässt sich von seinem Ziel nicht abhalten und beginnt, Interviews mit überführten Serienmördern wie Edmund Kemper zu führen. Erst auf eigene Faust, irgendwann auch mit Billigung seines Chefs und schließlich zu Studienzwecken zusammen mit der Psychologin Wendy Carr (

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