Coming-of-Age-Film | USA 2017 | 95 Minuten

Regie: Greta Gerwig

Ein Jahr im Leben einer 18-jährigen Schülerin in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento, das von den Umbruchstimmungen des Jahres 2002 nach den Anschlägen des 11. September geprägt ist. Der zwischen Ernst und Komik alternierende Film entwirft ein feinfühliges, unprätentiöses Porträt einer Generation auf der Suche nach Selbstsicherheit und Selbstverwirklichung. Ein weiser und liebevoller Film mit einer hervorragenden Hauptdarstellerin, der sich wohltuend von anderen Teenagerfilmen unterscheidet und immer wieder durch die Natürlichkeit der Figuren überrascht.

Filmdaten

Originaltitel
LADY BIRD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Greta Gerwig
Buch
Greta Gerwig
Kamera
Sam Levy
Schnitt
Nick Houy
Darsteller
Saoirse Ronan (Christine "Lady Bird" McPherson) · Laurie Metcalf (Marion McPherson) · Tracy Letts (Larry McPherson) · Lucas Hedges (Danny O'Neill) · Timothée Chalamet (Kyle Scheible)
Länge
95 Minuten
Kinostart
19.04.2018
Fsk
ab 0; f
Genre
Coming-of-Age-Film | Drama | Komödie
Diskussion

Lady Bird meint nicht etwa Lady Bird Johnson, die von allen Amerikanern verehrte Gattin des 36. US-Präsidenten, sondern eine 18-jährige Schülerin auf einer katholischen High School kurz vor dem Sprung an die Universität. Sie heißt eigentlich Christine und hat sich den Namen Lady Bird selbst gegeben. Ein bisschen Selbstbewusstsein und ein bisschen Opposition gegen ihre harsche Mutter haben dabei eine große Rolle gespielt. Ein Jahr in Christines Leben ist Gegenstand des Films.

Ein Teenagerfilm also, ein Film über das Erwachsenwerden, ein Film über die eigenartige Mischung aus Unsicherheit und Selbstfindung, die Teil dieses Alters ist. „Lady Bird“ ist aber auch ein Film, der beständig zwischen Ernst und Komik alterniert: in der Schule, im Elternhaus, in der Stadt, in der Christine aufwäch

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren