Philip K. Dick's Electric Dreams

Literaturverfilmung | USA/Großbritannien 2017 | Minuten

Regie: David Farr

Träume im Zeitalter ihrer technischen Generier- und Modifizierbarkeit, personelle Identität und Intimität in der Massengesellschaft, der Wunsch und die Notwendigkeit des Eskapismus auch aus der modernen "besten aller Welten": Nach Erzählungen des Science-Fiction-Autors Philip K. Dick (1928-1982) versammelt die britische Anthologie-Serie neun Geschichten um die "conditio humana" in der Zukunft. Die einzelnen Folgen hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck. Die Serie überzeugt immer wieder durch gute Darstellerleistungen und poetische Bildfindungen, kann insgesamt aber gerade visuell nicht mit vergleichbaren Entwürfen im Kino mithalten.

Filmdaten

Originaltitel
PHILIP K. DICK'S ELECTRIC DREAMS
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2017
Regie
David Farr · Francesca Gregorini · Tom Harper · Julian Jarrold · Marc Munden
Buch
David Farr · Matthew Graham · Tony Grisoni · Jessica Mecklenburg · Ronald D. Moore
Kamera
Paul M. Sommers · John Lindley · Ole Bratt Birkeland · Ollie Downey · David Katznelson
Schnitt
John Duffy · Chris Barwell · Adam Bosman · Ben Lester · Gareth C. Scales
Darsteller
Richard Madden (Agent Ross) · Holiday Grainger (Honor) · Noma Dumezweni (Agent Okhile) · Anneika Rose (Mary) · Jack Reynor (Brian Norton)
Länge
Minuten
Kinostart
-
Fsk
Genre
Literaturverfilmung | Science-Fiction-Film
Diskussion

Könnte es nicht sein, so eine unter künstlerisch-fantasievollen Menschen hin und wieder erörterte Frage, dass die ganze Welt, der Fragesteller und sein Bewusstsein eingeschlossen, ein beziehungsweise sein Traum ist? Und welche Konsequenzen hätte das? Wäre dann jeder Traum ein mehr oder weniger kurzer Augenblick in die ‚Wirklichkeit‘, ein Konzept, das auch unter derart verwirrenden Umständen weiterhin hoch im Kurs steht? Träume im Zeitalter ihrer technischen Generier- und Modifizierbarkeit, personelle Identität und Intimität in der Massengesellschaft, der Wunsch und die Notwendigkeit des Eskapismus auch aus der modernen ‚besten aller Welten‘: dies waren Stoffe der Kurzgeschichten und Romane Philip K. Dicks (1928-1982), und dies ist auch der Stoff, aus de

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