Drama | USA 2018 | 112 Minuten

Regie: Yann Demange

Die (wahre) Geschichte eines 14-jährigen weißen Jungen, der sich in den 1980er-Jahren in der wirtschaftlich verfallenden Stadt Detroit einer schwarzen Bande anschließt, die mit Waffen handelt. Bald steigt er zum Drogenhändler auf, obwohl er von Anfang an auch als Informant fürs FBI arbeitete. Die Mischung aus Milieustudie, Drogenthriller und Familiendrama unterscheidet sich durch ihre an der Realität orientierte Machart von vergleichbaren Genrefilmen, verliert durch ein mangelnde psychologische Vertiefung aber nicht nur an Nachvollziehbarkeit, sondern auch an Spannung. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
WHITE BOY RICK
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Yann Demange
Buch
Logan Miller · Noah Miller · Andy Weiss · Steve Kloves · Scott Silver
Kamera
Tat Radcliffe
Musik
Max Richter
Schnitt
Chris Wyatt
Darsteller
Richie Merritt (Richard Wershe Jr.) · Matthew McConaughey (Richard Wershe Sr.) · Bel Powley (Dawn Wershe) · Bruce Dern (Roman Wershe) · Piper Laurie (Verna Wershe)
Länge
112 Minuten
Kinostart
07.03.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Krimi
Diskussion

Ein 14-jähriger Junge schließt sich Mitte der 1980er-Jahre in Detroit einer schwarzen Gang an und steigt zum Drogenboss auf, obwohl der auch als Informant für das FBI arbeitet.

Detroit im Jahr 1984. Bislang war die Stadt am Rand der Großen Seen eine Metropole des industriellen Aufschwungs gewesen, eine Hochburg des Großkapitals und ein begehrtes Zentrum der arbeitswilligen Bevölkerung. Doch der Zenit der wirtschaftlichen Entwicklung war längst überschritten; schon wenige Jahre später verfielen die Wahrzeichen des Kapitalismus, und an den Rändern der Stadt breitete sich eine Wüste aus Vernachlässigung und Slums aus. In diesem Detroit verkauft der 14-jährige Protagonist gemeinsam mit seinem Vater illegale Waffen, vorwiegend an schwarze Gangster.

Ricks Geschichte ist zugleich eine Geschichte der Stadt Detroit und vieler anderer US-

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