Biopic | USA 2017 | 120 Minuten

Regie: Craig Gillespie

Die Lebensgeschichte der Eiskunstläuferin Tonya Harding von ihrer Kindheit über ihre Erfolge auf dem Eis bis zum bitteren Ende als Beteiligte an einem Anschlag auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan. Eine virtuos inszenierte Scheindokumentation, der es gelingt, den familiären und gesellschaftlichen Hintergründen nachzuspüren und sie in eine überbordende, oft rüde Farce zu integrieren. Ein emotionales Wechselbad für die Zuschauer, aber auch eine Art Biografie des unterprivilegierten Amerikas.

Filmdaten

Originaltitel
I, TONYA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Craig Gillespie
Buch
Steven Rogers
Kamera
Nicolas Karakatsanis
Schnitt
Tatiana S. Riegel
Darsteller
Margot Robbie (Tonya Harding) · Sebastian Stan (Jeff Gillooly) · Allison Janney (LaVona Fay Golden) · Julianne Nicholson (Diane Rawlinson) · Caitlin Carver (Nancy Kerrigan)
Länge
120 Minuten
Kinostart
22.03.2018
Fsk
ab 12; f
Genre
Biopic | Drama | Sportfilm
Diskussion
Fans des Eiskunstlaufs werden sich vielleicht an Tonya Harding erinnern, die 1991 als erste Frau mit einem dreifachen Axel Geschichte machte. Wenige Jahre später fiel sie aber in Ungnade, nachdem sie beschuldigt wurde, an einer heimtückischen Attacke gegen ihre Rivalin Nancy Kerrigan beteiligt gewesen zu sein. Von da an ging es in Hardings Leben nur noch abwärts. Wer sie sehen wollte, musste zu billigen Frauenboxkämpfen gehen. Über die Sportlerin würde niemand mehr sprechen, wenn es jetzt nicht diesen Film gäbe. Der Drehbuchautor Steven Rogers und Regisseur Craig Gillespie haben sich daran versucht, etwas scheinbar Unmögliches zu tun: die pseudodokumentarisch verfilmte Lebensgeschichte von Tonya Harding gleichzeitig als realistisches Drama und als Komödie zu erzählen. Das Resultat ist ein emotionales Wechselbad, aber auch eine Art Biografie des unterprivi

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