Die Frau des Zoodirektors

Biopic | USA/Großbritannien/Tschechien 2017 | 123 Minuten

Regie: Niki Caro

Die Frau eines Zooverwalters erlebt im September 1939 aus ihrer ganz persönlichen Perspektive die deutschen Bombenangriffe auf Warschau, die Zerstörung des Zoos, die Entstehung des Ghettos und den Abtransport der Juden in die Konzentrationslager. Als Gehilfin ihres Manns verbirgt sie Hunderte von Juden in den Gewölben des Zoos. Mehr an der sanftmütigen Hauptfigur als an dem geschichtsträchtigen Sujet orientierter, betont undramatisch inszenierter Holocaust-Film. Weder die Figuren noch das horrende Geschehen haben ausreichend Hintergrund, um mehr als Ergriffenheit zu vermitteln. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE ZOOKEEPER'S WIFE
Produktionsland
USA/Großbritannien/Tschechien
Produktionsjahr
2017
Regie
Niki Caro
Buch
Angela Workman
Kamera
Andrij Parekh
Musik
Harry Gregson-Williams
Schnitt
David Coulson
Darsteller
Jessica Chastain (Antonina Zabinska) · Johan Heldenbergh (Jan Zabinski) · Daniel Brühl (Lutz Heck) · Timothy Radford (Junger Ryszard Zabinski) · Efrat Dor (Magda Gross)
Länge
123 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Drama | Historienfilm

Heimkino

Die Standardausgabe (DVD) enthält keine erwähnenswerten Extras. Die Extras BD umfassen indes u.a. ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (4 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., dts dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Es ist gewiss keine Schande, an einem Holocaust-Film zu scheitern. Auch wenn es sich um das Werk einer Regisseurin handelt, die in ihren bisherigen Filmen einen starken Willen bewiesen hat, soziale und humanistische Aspekte nicht zu kurz kommen zu lassen. Von „Whale Rider“ (fd 36 092) bis „City of McFarland“ (fd 43 148) hat die Neuseeländerin Niki Caro erfolgreich alle Klischeevorstellungen, die mit ihren Geschichten und Figuren verbunden waren, hinterfragt und – soweit das in einer kommerziellen Produktion möglich ist – der Realität anzunähern versucht. In „Die Frau des Zoodirektors“ bleibt sie auf rätselhafte Weise hinter dem eigenen Anspruch zurück. Erzählt wird auf der Basis von Tagebuchnotizen und einem Buc

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