Die verborgenen Farben der Dinge

Drama | Italien 2017 | 117 Minuten

Regie: Silvio Soldini

Ein erfolgreicher PR-Mann und notorisch untreuer Frauenheld verliebt sich zu seiner eigenen Verwunderung in eine blinde Osteopathin. Das Liebesdrama um einen oberflächlichen Mann, der in der Begegnung mit einer gehandicapten Frau tiefe Gefühle entdeckt, ist so schnörkellos wie charmant inszeniert. Durch eine sensible Dramaturgie und zwei wunderbare Hauptdarsteller sensibilisiert der Film für das Thema Blindheit, ohne in didaktische Fahrwasser abzugleiten. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
IL COLORE NASCOSTO DELLE COSE
Produktionsland
Italien
Produktionsjahr
2017
Regie
Silvio Soldini
Buch
Davide Lantieri · Doriana Leondeff · Silvio Soldini
Kamera
Matteo Cocco
Musik
Gianluigi Carlone
Schnitt
Carlotta Cristiani · Giorgio Garini
Darsteller
Valeria Golino (Emma) · Adriano Giannini (Teo) · Arianna Scommegna (Patti) · Laura Adriani (Nadia) · Anna Ferzetti (Greta)
Länge
117 Minuten
Kinostart
26.07.2018
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Liebesfilm

Schnörkellos inszeniertes, aber oberflächliches Drama von Silvio Soldini über einen oberflächlichen Mann, der seine tiefen Gefühle für eine blinde Osteopathin entdeckt.

Diskussion
„Schmerz ist der einzige Weg zur Heilung“, sagt Emma zu Teo. Die Osteopathin meint die Verspannungen in der Schulter ihres Patienten, aber der Satz lässt sich auch auf Teos Gefühlsleben beziehen. Denn der erfolgreiche Werber ist in Liebesdingen notorisch flatterhaft und untreu; seine Freundin Greta, die bereits in die gemeinsam erstandene Wohnung gezogen ist, hält er seit Jahren hin und bleibt stattdessen lieber in seiner kleinen Bude wohnen. Als er die blinde Emma kennenlernt, ist die attraktive Frau für ihn zunächst auch nur eine weitere (exotische) Eroberung. Dann aber verliebt sich der bislang vor jeder Bindung da

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