Dokumentarfilm | Deutschland/Österreich/Frankreich/Japan/Schweiz 2017 | 86 Minuten

Regie: Lilian Franck

Dokumentarfilm über den Einfluss von Lobbyisten aus der Tabak-, Pharma- und Atomindustrie auf die Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf. Der agitatorische Film legt wenig Wert auf eine abwägende Argumentation, sondern rückt die Filmemacherin selbst ins Bild, die mit großer Hartnäckigkeit die WHO-Funktionäre in die Enge treibt. Doch über den Eindruck eines bedrohlichen Missstandes hinaus liefert der Film keinen angemessenen Beitrag zum Thema. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TRUSTWHO
Produktionsland
Deutschland/Österreich/Frankreich/Japan/Schweiz
Produktionsjahr
2017
Regie
Lilian Franck
Buch
Lilian Franck · Robert Cibis · Anja Neraal
Kamera
Robert Cibis · Francesco Garbo · Joanna Piechotta · Thomas Schlottmann
Schnitt
Anja Neraal
Länge
86 Minuten
Kinostart
01.03.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Das Vertrauen in die Politik hat weltweit massiv nachgelassen. Der politischen Klasse wird generell Abgehobenheit, Geltungsstreben und eine zu große Nähe zur Wirtschaft vorgeworfen. Das Ansehen von NGOs, nicht profitorientierten internationalen Organisationen, ist hingegen vergleichsweise gut. Auch wenn Unesco oder UNO finanziell von nationalen Regierungen abhängen, wird ihre überparteiliche Orientierung am globalen Gemeinwohl schlicht vorausgesetzt. Der Dokumentarfilm „trustWHO“ von Lilian Franck zieht diese Annahme aber in Zweifel und spürt einem beunruhigenden Verdacht nach: Die Weltgesundheitsorganisation werde bei ihren Empfehlungen seit Jahrzehnten von Interessengruppen gezielt manipuliert und

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