Kevin Roche - Der stille Architekt

Dokumentarfilm | Irland/Frankreich/Spanien/USA 2017 | 82 Minuten

Regie: Mark Noonan

Dokumentarfilm über den 1922 geborenen US-Architekten Kevin Roche, der ab den 1960er-Jahren mit vielen seiner Bauwerke nach dem Grundprinzip, dass Architektur sich in die Umgebung einfügen und Nähe zur Natur aufweisen solle, Maßstäbe setzte. Der konventionell gefertigte Film weicht jeder profunderen Auseinandersetzung mit dem Werk von Roche aus und lässt Vertiefung und kritische Anmerkungen vermissen. Das Selbstverständnis einer demokratisch verstandenen Architektur vermittelt sich trotz der sympathischen Persönlichkeit des Protagonisten nur in Ansätzen.

Filmdaten

Originaltitel
KEVIN ROCHE: THE QUIET ARCHITECT
Produktionsland
Irland/Frankreich/Spanien/USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Mark Noonan
Kamera
Kate McCullough
Schnitt
Jordan Montminy
Länge
82 Minuten
Kinostart
08.03.2018
Fsk
ab 0; f
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Hält man es mit dem Filmemacher Mark Noonan, dann kann man unter den Architekten grob zwei Typen unterscheiden: den Monumentenbauer mit unverwechselbarer Signatur und den Problemlöser, der sich jedem Projekt mit individuellem Blick nähert und folglich keine Handschrift entwickelt. In letztere Kategorie fiele der 1922 in Dublin geborene und 1948 in die USA ausgewanderte Kevin Roche, dem Noonan mit erstaunlich konventionellen Mitteln ein filmisches Denkmal setzen will. Nach seiner Ausbildung begegnete Roche in Chicago zunächst Mies van der Rohe, der wohl eher der ersten Kategorie der Architekten zugerechnet werden muss. Später stieg Roche dann zum Chefdesigner im Büro von Eero Saarinen auf. Nach dessen frühem Tod 1961 übernahm er gemeinsam mit John Dinkeloo dessen Firma und vollendete einige unvollendete Projekte S

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