Rückenwind von vorn

Drama | Deutschland 2018 | 77 Minuten

Regie: Philipp Eichholtz

Eine Grundschullehrerin aus Berlin zweifelt an ihrem bisherigen Leben und vor allem an ihrem phlegmatischen Freund. Nach einer gemeinsamen Spritztour mit ihrer Großmutter und einem Kollegen will sie ihrem Dasein eine andere Richtung geben, doch das Leben hält noch andere ungeplante Wendungen für sie parat. Das mit geringem Budget und improvisierten Dialogen realisierte Porträt einer Thirtysomething-Existenz lebt von überzeugenden Schauspielern, seinem nonchalanten Charme und dem inszenatorischen Mut, anstelle eines Happy Ends die Fülle der Möglichkeiten nicht allzu schnell einzugrenzen.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Philipp Eichholtz
Buch
Philipp Eichholtz
Kamera
Fee Scherer
Schnitt
Markus Morkötter · Daniel Stephan
Darsteller
Victoria Schulz (Charlie) · Aleksandar Radenkovic (Marco) · Daniel Zillmann (Gerry) · Angelika Waller (Oma Lisbeth) · Karin Hanczewski (Marcos Schwester)
Länge
77 Minuten
Kinostart
15.03.2018
Fsk
ab 6; f
Genre
Drama
Diskussion
Der 1982 geborene Philip Eichholtz bleibt seinem in „Liebe mich!“ (fd 43 279) und „Luca tanzt leise“ (fd 44 436) etablierten Konzept auch in „Rückenwind von vorn“ treu. Die finanziellen Mittel sind bescheiden, die Dialoge improvisiert, viele Darsteller kennt man aus den früheren Filmen, die Handlung kreist um eine Frauenfigur und die möglichst lebensnahe Atmosphäre zählt mehr als effektvolle Kamera-Manierismen. Hin und wieder greift Eichholtz auf der Audioebene auf ein Gespräch in der Vergangenheit zurück oder erzählt in Parallelmontagen. Mit mehr Regie-Einfällen muss man nicht rechnen. Das ist auch nicht nötig, denn das einfühlsame Porträt lebt ohnehin von der Bereitschaft der Schauspieler, ganz im Hier und Jetzt aufzugehen. Im Mittelpunkt steht die Ber

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