Pacific Rim: Uprising

4K UHD. | USA/China 2018 | 111 Minuten

Regie: Steven S. DeKnight

In der Fortsetzung von „Pacific Rim“ starten gewaltige Aliens einen neuen Angriff auf die Erde. Eine neue Generation von Piloten muss deshalb in gewaltigen Kampfrobotern gegen die Invasoren antreten. Eine aufwendige Roboter-Keilerei, die dank sympathischer Figuren leidlich unterhält, visuell allerdings unter einer zu hohen Schnittfrequenz leidet, die die Choreografie der Kampfszenen und die Wirkung des opulenten Set- und Character-Designs nicht richtig zum Tragen kommen lässt. Außerdem stößt der Film durch seinen moralisch extrem simplen, autoritären Entwurf einer Zukunftsgesellschaft als Kampfgemeinschaft ab. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
PACIFIC RIM: UPRISING
Produktionsland
USA/China
Produktionsjahr
2018
Regie
Steven S. DeKnight
Buch
Emily Carmichael · Kira Snyder · T.S. Nowlin · Steven S. DeKnight
Kamera
Daniel Mindel
Musik
Lorne Balfe
Schnitt
Dylan Highsmith · Zach Staenberg · Josh Schaeffer
Darsteller
John Boyega (Jake Pentecost) · Scott Eastwood (Nate Lambert) · Cailee Spaeny (Amara Namani) · Charlie Day (Dr. Newton Geiszler) · Burn Gorman (Dr. Hermann Gottlieb)
Länge
111 Minuten
Kinostart
22.03.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
4K UHD. | Action | Science-Fiction

Heimkino

Die Extras enthalten u.a. ein kommentiertes Feature mit acht im Film nicht verwendeten Szenen (7 Min.) sowie sieben wenig ergiebigen Featurettes zum Film (40 Min.). Die BDs enthalten zudem einen Audiokommentar mit Regisseur Steven DeKnight.

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 2.35:1, dolby_ATMOS engl./dt.)
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Eine neue Generation von Piloten tritt in gewaltigen Kampfrobotern gegen Aliens an: Unübersichtliche Fortsetzung von „Pacific Rim“ mit einem moralisch extrem simplen, autoritären Entwurf einer Zukunftsgesellschaft als Kampfgemeinschaft.

Diskussion
Die Welt ist nicht besser geworden seit ihrer Errettung vor dem Untergang. Damals, im Jahr 2013, kam es zum ersten Angriff von Außerirdischen, die hier „Kaijūs“ heißen und denen die Menschen in Guillermo del Toros „Pacific Rim“ (fd 41 818) nur durch eine Mischung aus Technik und Spiritualität Herr wurden. Vor allem durch Technik. „Jaeger“ heißen jene Maschinenungetüme, die so stark und so wolkenkratzergroß sind wie die Aliens, in deren Inneren aber zwei oder mehr menschliche Piloten sitzen. Um die Jaeger überhaupt zu beherrschen, müssen sich diese Piloten auch intuitiv besonders verstehen, damit deren Hirne durch komplizierte neuronale Technik derart miteinander verbunden werden, dass eine Art Meta-Bewusstsein der Piloten entsteht. Ohne diesen esoterischen Kern der Idee der Seelenverwandtschaft geht es offenbar nicht mehr im frühen 21. Jahrhundert, das sich angewöhnt hat, Vernunft als kalt und Technik als böse zu betrachten, je mehr es von beidem abhängt. Derartige Sorgen sind im Jahr 2035 aber passé. Diese postapokalyptische Welt ist entsprechend der Produktionsverhältnisse von „Pacific Rim 2“ pazifisch, also eine amerikanisch-asiatische Mischung. Während sich Amerikaner patriotisch-idealistisch und etwas übertrieben emotional benehmen, agieren Asiaten hier pragmatisch, schnell und konsequent. In i

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