Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Abenteuerfilm | Deutschland 2018 | 110 Minuten

Regie: Dennis Gansel

Aufwändige Realverfilmung des Kinderbuchklassikers von Michael Ende über ein dunkelhäutiges Findelkind, das mit einem befreundeten Lokomotivführer und dessen Lok zu einer wundersamen Abenteuerreise aufbricht, um eine schöne Prinzessin und darüber auch sich selbst zu finden. Grandiose Kinobilder, eine in den Haupt- wie in den Nebenrollen hervorragende Besetzung und spektakuläre Schauwerte vereinen sich zu einer zeitgemäßen Adaption, die trotz aller im Computer generierten Effekte stets bei der Geschichte und den skurrilen Charakteren bleibt. Kuriose Erlebnisse und feine Figurenzeichnung, atemberaubende Action und die gemeinsame Suche nach Identität halten sich so die Waage. - Sehenswert ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Dennis Gansel
Buch
Dirk Ahner · Sebastian Niemann · Andrew Birkin
Kamera
Torsten Breuer
Musik
Ralf Wengenmayr
Schnitt
Ueli Christen
Darsteller
Solomon Gordon (Jim Knopf) · Henning Baum (Lukas) · Annette Frier (Frau Waas) · Christoph Maria Herbst (Herr Ärmel) · Uwe Ochsenknecht (König Alfons)
Länge
110 Minuten
Kinostart
29.03.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 8.
Genre
Abenteuerfilm | Kinderfilm | Literaturverfilmung
Diskussion

Klotzen, nicht Kleckern, lautet die Devise bei der seit Jahren erwarteten Realverfilmung von Michael Endes Kinderbuch „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Dass es letztlich 60 Jahre dauerte, um diesen Roman für die Leinwand aufzubereiten, hat viele Gründe. Zum einen haben die unwahrscheinlich sympathischen, charmanten und liebenswerten Figuren der Augsburger Puppenkiste sowohl in der Schwarz-weiß-Fassung von Anfang der 1960er-Jahre als auch in der farbigen Version Ende der 1970er-Jahre die Messlatte sehr hoch gelegt. Zum anderen wusste man aus den Umsetzungen von „Momo“ (fd 25 711) und „Die unendliche Geschichte“ (fd 24 516), wie kompliziert es ist, geeignete Bilder für die sehr speziellen Fantasiewelten zu finden und gleichzeitig den Ansprüchen des 1995 verstorbenen Autors sowie der Verwalter seines Erbes gerecht zu werden. Es ist in erster Linie der Hartnäckigkeit und Ausdauer d

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