Horrorfilm | Frankreich/Kanada 2018 | 91 Minuten

Regie: Pascal Laugier

Eine Mutter bezieht mit ihren Töchtern das Haus der verstorbenen Erbtante. Doch schon am ersten Abend wird die Familie überfallen und stürzt in einen nicht enden wollenden Taumel aus Wahn und Gewalt. In kunstvoller Drastik inszeniert der Horror-Spezialist Pascal Laugier die mehrschichtige, wendungsreiche Tortur der Überfallenen – intensiv und ohne Angst vor genretypischer Überzeichnung. Dabei spielt er souverän mit den Erwartungshaltungen an das Genre, verzichtet aber auf die nachhaltende Verstörung, die sein Film „Martyrs“ (2008) einst auslöste.

Filmdaten

Originaltitel
GHOSTLAND
Produktionsland
Frankreich/Kanada
Produktionsjahr
2018
Regie
Pascal Laugier
Buch
Pascal Laugier
Kamera
Danny Nowak
Schnitt
Dev Singh
Darsteller
Crystal Reed (Beth) · Anastasia Phillips (Vera) · Emilia Jones (Junge Beth) · Mylène Farmer (Colleen) · Taylor Hickson (Junge Vera)
Länge
91 Minuten
Kinostart
05.04.2018
Fsk
ab 16; f
Genre
Horrorfilm
Diskussion
Wir wissen schon, wie es weitergeht: Die Neonröhre in der einsamen Tankstelle flackert. Die Zeitung spricht von Serienmördern. Das Haus der alten Erbtante liegt im Dunkeln. Die Gänge und Zimmer, umrahmt von schwerem, altem Holz, sind vollgestopft mit Puppen. Tote Augen starren ins Nichts. Der Weg hierher war weit für Colleen und ihre Töchter Vera, eine rotzige Jugendliche mit dem Hunger nach Leben, und Beth, deren verträumte Schwester mit dem Hunger nach Geschichten, nach Horrorstorys, die sie auch selbst verfasst auf einer wuchtigen, schwer tackernden Schreibmaschine. Wir haben natürlich in Wahrheit keine Ahnung, wie es weitergeht: Pascal Laugier, der 2008 in „Martyrs“ das Erhabene und die nackte, körperliche Gewalt zusammenbrachte und dabei die Psyche

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren