Das etruskische Lächeln

Drama | USA 2017 | 108 Minuten

Regie: Oded Binnun

Ein kauziger alter Schotte verlässt seine Heimat auf den Hebriden und fliegt zu seinem ihm fremd gewordenen Sohn nach San Francisco, um sich dort von Fachärzten untersuchen lassen. Als er von einer schweren Krankheit erfährt, merkt er, welche Werte für ihn wirklich zählen. Die handwerklich solide Inszenierung besticht durch ein erlesenes Schauspielerensemble, wagt sich als Erbauungskino aber nicht in die Untiefen des existentiellen Themas vor. Dafür nutzt die Inszenierung die pittoresken Schauplätze, um den Widerstreit zwischen europäischer und US-amerikanischer Kultur zu demonstrieren. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE ETRUSCAN SMILE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Oded Binnun · Mihal Brezis
Buch
Sarah Bellwood · Michal Lali Kagan · Michael McGowan
Kamera
Javier Aguirresarobe
Musik
Haim Frank Ilfman
Schnitt
Roberto Silvi
Darsteller
Thora Birch (Emily) · Brian Cox (Rory) · Rosanna Arquette (Claudia) · Tim Matheson (Weiss) · JJ Feild (Ian)
Länge
108 Minuten
Kinostart
12.04.2018
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Komödie
Diskussion
Auch wenn die ewige Jugend zum Fetisch geworden ist und das Alter oft mit Starrsinn, Verlust und Verfall gleichgesetzt wird, mehren sich die Stimmen gegen diese einseitige Betrachtungsweise. Sie heben die Vorzüge des Alterns hervor. Im Laufe ihres Lebens sammeln Menschen einen reichen Erfahrungsschatz an, aus dem Zuversicht geschöpft werden kann, der als lustvoll-anekdotischer Quell nahezu unerschöpflich ist und an künftige Generationen weitergegeben werden will. Überdies trotzt er bisweilen wie eine Eiche den Stürmen eines allzu radikalen Wandels. Vielleicht kann man mit einer solchen Sicht nicht nur in Würde altern, sondern auch leichter Abschied nehmen. Das jedenfalls scheint der Film „Das etruskische Lächeln“ anzudeuten. Darin weiß der Schotte Rory MacNeil die Qualitäten seiner Heimat und insbesondere ihre Traditionen durchaus zu schätzen; die Geschichte seines Clans reicht weit zurück. Jeden Morgen tritt er aus der Tür seines schlichten, aber schmucken Hauses u

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