Meine liebste Jahreszeit

Drama | Frankreich 1992 | 127 Minuten

Regie: André Téchiné

Die Betreuung ihrer pflegebedürftigen Mutter führt eine verheiratete Frau und ihren Bruder, der seine Schwester unterschwellig inzestuös umwirbt, nach langer Zeit zusammen, ehe sie nach dem Tod der Mutter wieder getrennte Wege gehen. In vier jeweils einer Jahreszeit zugeordneten Kapiteln und einem Epilog erzählt. Die guten Schauspielerleistungen werden durch ein überfrachtetes Drehbuch und eine elegische Inszenierung unterlaufen, so daß die angestrebte Psychopathologie des Alltagslebens zum schlichten Mittelstandskitsch gerät.

Filmdaten

Originaltitel
MA SAISON PREFEREE
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
1992
Regie
André Téchiné
Buch
Pascal Bonitzer · André Téchiné
Kamera
Thierry Arbogast
Musik
Philippe Sarde
Schnitt
Martine Giordano
Darsteller
Catherine Deneuve (Emilie) · Daniel Auteuil (Antoine) · Marthe Villalonga (Berthe) · Jean-Pierre Bouvier (Bruno) · Chiara Mastroianni (Anne)
Länge
127 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Genre
Drama | Liebesfilm

Diskussion
In vier Kapiteln und einem Epilog, die alle jeweils einer Jahreszeit zugeordnet sind, erzählt Andre Téchiné die Geschichte eines Geschwisterpaares, das durch die zunehmende Betreuungsbedürftigkeit seiner alten Mutter wieder zusammenkommt, um nach ihrem Tod doch weiter getrennte Wege zu gehen. Das erneute Zusammentreffen der Geschwister bringt vor allem das Leben der Schwester Emilie durcheinander, die die Mutter nach einem Schwächeanfall zu sich genommen hat. Hinter dem Rücken ihres Ehemanns verständigt sie ihren Bruder Antoine, den Liebling der Mutter, aber das "schwarze Schaf der Familie, das sich nicht gut benimmt und als Junggeselle eine stete Herausforderung für Ehemann Bruno darstellt. Auch diesmal kommt es wieder zum Eklat, und Bruno zieht vorübergehend aus, bis sich Emilie endgültig für ihn und gegen den Bruder entscheidet.

In langen dialogischen Passagen und ein

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