Gekauftes Leben

Drama | CSSR 1983 | 77 Minuten

Regie: Martin Holly

Ein Ingenieur, der eine Autowerkstatt leitet, lebt nach der Devise, mit Geld alles erreichen zu können; dazu gehört für ihn auch, daß rasche und gute Arbeit nur über Bestechung und Aufpreis garantiert ist. Angesichts einer unerwartet notwendigen Operation will er nicht wahrhaben, daß ihm solche Erfolgsmaximen nicht weiterhelfen. Als ihm ein junger Chirurg das aufgedrängte Extrahonorar zurückzahlt, schließt er daraus, er sei unheilbar krank, und begeht Selbstmord. Ein interessanter Film, der die in vormals sozialistischen Ländern übliche Schmiergeld- und Schwarzarbeits-Praxis kritisiert, dabei jedoch zu flüchtig Randprobleme einstreut und auch psychologisch nicht immer schlüssig ist; gleichwohl als ernsthafter Denkanstoß bemerkenswert. (TV-Titel Westdeutschland: "Die Toten lehren die Lebenden".) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MRTVI UCIA ZIVYCH
Produktionsland
CSSR
Produktionsjahr
1983
Regie
Martin Holly
Buch
Stefan Smihla · Jirí Krizan · Martin Holly
Kamera
Stanislav Szomolányi
Musik
Svetozár Stúr
Darsteller
Vladimír Kratina (Dr. Daniel Turcan) · Michal Docolomanský (Ing. Emil Orsula) · Stefan Kvietik (Dr. Stropko) · Ctibor Filcik (Professor) · Jana Krausová (Elena)
Länge
77 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

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