Ich klage an (1993)

Melodram | Deutschland 1993 | 197 (zwei Teile) Minuten

Regie: Frank Guthke

Zweiteiliger Fernsehfilm über einen authentischen Vorfall in der DDR 1984. Während des Urlaubs im Harz nahe der innerdeutschen Grenze verschwindet der dreijährige Sohn einer Familie aus der Lausitz beim Ausflug zu einer Tropfsteinhöhle. Die Polizei sucht den Jungen zunächst vergeblich, bricht dann aber aus scheinbar unerklärlichen Gründen die Nachforschungen ab. Es beginnt ein jahrelanger Kampf der Eltern, die sich weigern, ihren Sohn für tot erklären zu lassen, obwohl sie immer unverblümteren Schikanen der Staatssicherheit ausgesetzt werden. Erst nach dem Fall der Mauer gelingt es der Mutter, ihr Kind wieder zu finden. Zunächst weitgehend glaubwürdig und präzise entwickelte Milieustudie, in der das Ausgeliefertsein der Stasi-Opfer hautnah spürbar wird. Umso ärgerlicher das effekthascherische "Nachspiel", das auch zu einem recht sorglosen Umgang mit den Fakten des zugrunde liegenden Falls greift.

Filmdaten

Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1993
Produktionsfirma
UFA-Film
Regie
Frank Guthke
Buch
Klaus Poche
Darsteller
Thekla Carola Wied (Vera Färber) · Peter Sattmann (Jürgen Färber) · Heinz Hoenig (Kiefer) · Alexander May (Bartsch) · Elsa Grube-Deister (Mutter Inge)
Länge
197 (zwei Teile) Minuten
Kinostart
-
Genre
Melodram
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