Letztendlich sind wir dem Universum egal

Drama | USA 2018 | 98 Minuten

Regie: Michael Sucsy

Eine 16-jährige US-Schülerin ist verwirrt, als sie sich in einen seltsamen Jungen verliebt, der am nächsten Tag ein anderer zu sein scheint. Bis sie entdeckt, dass sie sich zu einer Seele namens A hingezogen fühlt, die jeden Tag in einen anderen Menschenkörper schlüpft. Dadurch lernt die Heranwachsende, mit dem Prinzip permanenter Wandelbarkeit umzugehen. Der nach einen Jugendroman von David Levithan entwickelte Liebesfilm schildert die Auseinandersetzung mit der treffenden Allegorie fürs Jugendalter allerdings eher unter pädagogischen Gesichtspunkten und verliert dabei den Kern der rätselhaften Anziehung zwischen zwei Menschen aus dem Blick, der hinter aller Verschiedenheit auf Dauer und etwas Bleibendes zielt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
EVERY DAY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Michael Sucsy
Buch
Jesse Andrews
Kamera
Rogier Stoffers
Musik
Elliott Wheeler
Schnitt
Kathryn Himoff
Darsteller
Angourie Rice (Rhiannon) · Justice Smith (Justin) · Owen Teague (Alexander) · Maria Bello (Lindsey) · Debby Ryan (Jolene)
Länge
98 Minuten
Kinostart
31.05.2018
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Liebesfilm | Literaturverfilmung
Diskussion
Wenn sich jemand über Nacht anders verhält als gewohnt, löst das leicht Irritationen aus. Das normale Miteinander funktioniert auch deshalb so gut, weil Menschen in ihrem Verhalten in der Regel berechenbar bleiben. Manchmal werfen aber schon kleinste Veränderungen argwöhnische Fragen auf. Wie muss es da erst im Inneren der Protagonistin des Liebesdramas von Michael Sucsy aussehen? Ihr Freund Justin scheint sich gleich um 180 Grad gewendet zu haben. Quicklebendig geht er eines Morgens auf Rhiannon zu, schwingt ungewohnt im Gleichklang mit dem sensiblen Mädchen. Die beiden lassen den Schulunterricht sausen und fahren ans Meer. In der unbeschwerten Atmosphäre vertraut die 16-Jährige dem Jungen ihre Sorgen an. Nach der Genesung von einem psychischen Zusammenbruch scheint sich ihr Vater als Künstler endlich selbst gefunden zu haben; ihre Mutter ist dadurch aber unter großen Druck geraten, die Bezieh

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