Ittefaq - Es geschah eines Nachts

Mystery-Film | Indien 2017 | 106 Minuten

Regie: Abhay Chopra

Binnen dreier Tage muss ein indischer Kommissar einen Doppelmord in Mumbai aufklären, für den es zwei Hauptverdächtige gibt, die ihm schlüssige, aber sich widersprechende Versionen des Geschehens präsentieren. Der reißerisch inszenierte, aber wenig spektakuläre Noir-Thriller malt beide Schilderungen mit Hingabe aus, erschöpft sich anschließend aber größtenteils in polizeilicher Ermittlungsarbeit. Das Remake eines indischen Klassikers aus dem Jahr 1969 verwandelt das ursprünglich bürgerliche Drama in ein Lehrstück über die Macht des Zufalls. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ITTEFAQ
Produktionsland
Indien
Produktionsjahr
2017
Regie
Abhay Chopra
Buch
Abhay Chopra · Shreyas Jain · Nikhil Mehrotra
Kamera
Michal Luka
Musik
BT · Amal Mallik
Schnitt
Nitin Baid
Darsteller
Sidharth Malhotra (Vikram Sethi) · Sonakshi Sinha (Maya Sinha) · Akshaye Khanna (Dev Verma) · Mandira Bedi (Gayatri Verma) · Himanshu Kohli (Inspektor Gautam Kohli)
Länge
106 Minuten
Kinostart
31.05.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Mystery-Film | Thriller

Heimkino

Verleih DVD
One (16:9, 2.35:1, DD5.1 Hindi/dt.)
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Diskussion
In einer rasanten Verfolgungsjagd versucht sich eine Limousine im dichten Feierabendverkehr auf einer der Hauptverkehrsstraßen Mumbais mit immer neuen Spurwechseln und lautem Hupen einen Weg zu bahnen. Verfolgt wird sie von mehreren Polizeiwagen. Im Funkverkehr wird der Flüchtende als Verdächtiger bezeichnet, sein Name soll Vikram Sethi lauten; doch man weiß noch nicht, wer er ist und weswegen er verdächtigt wird. Der Blick der Kamera legt allerdings Sympathien nahe, erst recht, als das Auto von der Straße abkommt, sich überschlägt, und Vikram mit einer Kopfverletzung aus dem Wrack heraustaumelt. Kurz vor dem Eintreffen der Polizei flieht er weiter, zu Fuß, durch enge, von Menschenmassen verstopfte Gassen der ärmeren Viertel. Schließlich kann er die Verfolger mit etwas Glück abhängen. Dem Film ist von Anfang an ein hoher Zeitdruck an eingeschrieben, der durch schnelle Musik und den pulsierenden Score zusätzlich betont wird. „Ittefaq“ erzählt von drei Tagen in

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