Renegades - Mission of Honor

Action | Frankreich/Belgien/Deutschland/USA 2017 | 106 Minuten

Regie: Steven Quale

Fünf US-Navy SEALs, die 1995 im Auftrag der Nato in Sarajevo einen Kriegsverbrecher dingfest machen sollen, kommen einem gewaltigen Goldschatz auf die Spur, den die Nazis ein halbes Jahrhundert zuvor in der Bank eines kleinen Ortes versteckt haben. Inzwischen befindet sich die Stadt aber auf dem Grund eines Sees. Der mit spektakulären Bildern glänzende Abenteuerfilm setzt auf perfekt inszenierte Tauchszenen und eine spielerische Mechanik, mit der das Gold geborgen werden soll. Die hanebüchene Handlung nutzt den Balkankrieg dabei aber lediglich als Hintergrund für ein Kino der Attraktionen, das angesichts all der bestechenden Bildlösungen die Geschichte aus den Augen verliert. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
RENEGADES
Produktionsland
Frankreich/Belgien/Deutschland/USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Steven Quale
Buch
Richard Wenk · Luc Besson
Kamera
Brian Pearson
Musik
Eric Serra
Schnitt
Florent Vassault
Darsteller
J.K. Simmons (Jacob Levin) · Sullivan Stapleton (Matt Barnes) · Clemens Schick (Dragoljub Petrovic) · Sylvia Hoeks (Laura Simic) · Charlie Bewley (Stanton Baker)
Länge
106 Minuten
Kinostart
28.06.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Action | Komödie | Kriegsfilm

Heimkino

Die BD enthält eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache.

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Taucher-Abenteuerfilm mit spektakulären Bildern, die eine hanebüchene Geschichte um einen von den Nazis versteckten Goldschatz, den US-Soldaten an sich bringen wollen, umrahmen.

Diskussion
Nicht jeder Kriegsfilm kümmert sich um die Gründe der Kämpfe, die Debatten über Feigheit und Heldentum oder die Diskussionen um Kriegsverherrlichung oder Antikriegsdrama. Es gibt Filme, die den Krieg als Abenteuerspielplatz missbrauchen, auf dem sich menschliche Schwächen wie Gier und Neid festmachen lassen. Schon „Stoßtrupp Gold“ (fd 17 134) von Brian G. Hutton zeigte im Jahr 1970, dass Krieg Spaß machen kann, wenn den GIs das Überleben leichtfällt und man sich andere Ziele setzt, etwa jene 16 Millionen Dollar in Gold, die die Nazis den Franzosen geraubt haben. Am Heldentum der Soldaten ändert das nichts, auch nicht an ihrer moralischen Integrität. Sie lassen zwar ihre Vorgesetzten über ihr hedonisti

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