Liebe bringt alles ins Rollen

Romantische Komödie | Frankreich/Belgien 2018 | 109 Minuten

Regie: Franck Dubosc

Ein 50-jähriger Manager, der es auf oberflächliche Amouren anlegt, wird von einer Frau irrtümlich für einen Rollstuhlfahrer gehalten. Statt das Missverständnis aufzuklären, will er sie über ihr Mitgefühl erobern, lernt dann aber ihre Schwester kennen, die wirklich im Rollstuhl sitzt und mit ihrem lebensfrohen Charme ungewohnte Gefühle bei dem Playboy weckt. Um sie mit dem Eingeständnis seiner Lüge nicht vor den Kopf zu stoßen, hält er an seiner vorgetäuschten Behinderung fest. Die warmherzige, gut besetzte romantische Komödie wirbt auf sympathische Art für den Abbau von Vorurteilen, schießt in der Anhäufung peinlicher Situationen aber mitunter übers Ziel hinaus. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TOUT LE MONDE DEBOUT
Produktionsland
Frankreich/Belgien
Produktionsjahr
2018
Regie
Franck Dubosc
Buch
Franck Dubosc
Kamera
Ludovic Colbeau-Justin
Musik
Sylvain Goldberg · Emilien Levistre · Xiaoxi Levistre
Schnitt
Samuel Danési
Darsteller
Franck Dubosc (Jocelyn) · Alexandra Lamy (Florence) · Elsa Zylberstein (Marie) · Gérard Darmon (Max) · Caroline Anglade (Julie)
Länge
109 Minuten
Kinostart
05.07.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Romantische Komödie
Diskussion
Dieser Mann trägt gerne dick auf. Sobald Jocelyn die Gelegenheit wittert, mit einer schönen Frau anzubandeln, schaltet er in Sekundenschnelle darauf um, sich als jemand anderes auszugeben. Hauptsache, er erregt ihr Interesse; den Rest werden Charme, Beharrlichkeit und Dreistigkeit schon erledigen. Hinter seiner selbstsicheren Fassade scheint Jocelyn freilich zu ahnen, dass es mit seiner wirklichen Persönlichkeit nicht weit her ist. Zwar ist er mit Anfang 50 der erfolgsverwöhnte Manager eines Unternehmens für Sportschuhe, leistet sich teure Wagen und Kleidung und gibt sich nach außen so topfit, dass er die Teilnahme an einem Marathon anpeilt. Doch dahinter steckt nicht viel, was ihn auszeichnet; seine Wendigkeit ist nichts als fehlende Substanz. So zeigt Jocelyn selbst auf der Beerdigung seiner Mutter keine Anzeichen, dass ihm irgendetwas tiefere Regungen abringen könnte. Als er später in der Wohnung der Toten ihre Sachen durchschaut, wird er v

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