Drama | Deutschland 2018 | 103 Minuten

Regie: Lisa Miller

Eine gescheiterte Akademikerin kehrt aus Berlin in die schwäbische Provinz zurück, verkriecht sich bei ihren Eltern und jobbt schwer unterfordert als Lokaljournalistin. Erst als sie eine unternehmungslustige Frau kennen lernt, fühlt sie sich wieder lebendig. Der eigenwillige Heimatfilm erzählt satirisch überhöht und fast durchgängig in Mundart von der lesbischen Selbstfindung zweier Frauen. Sein visuell wie auditiv wilder Duktus eckt an und kaschiert manche dramaturgische Lücke, überrascht aber durch erzählerischen Mut und die Lust am Grotesken. In der Hauptrolle erfrischend gespielt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Lisa Miller
Buch
Lisa Miller
Kamera
Hannes Kempert
Musik
Robert Guschel
Schnitt
Lisa Miller
Darsteller
Kathrin Wolf (Toni) · Nadine Sauter (Rosa) · Volkram Zschiesche (Langmüller) · Rupert Markthaler (Held) · Thomas Goersch (Barkeeper)
Länge
103 Minuten
Kinostart
19.07.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Arsenal (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Bubenhausen statt Berlin. Nach aufregenden, aber auch prekären Jahren in der deutschen Hauptstadt sitzt die Endzwanzigerin Toni plötzlich wieder im spießbürgerlichen Elternhaus ihres Heimatdorfes irgendwo in der bayerisch-schwäbischen Peripherie. In den Augen der beruflich wie privat gescheiterten Akademikerin, die in Berlin vor allem Spaß und Selbstverwirklichung suchte, hat sich in den alten Gassen nichts verändert. „Was soll ich hier nur, und welchen Sinn hat das überhaupt?“, grübelt sie. Doch wegen einer Erbschaftangelegenheit und bis es mit ihrer Karriere wieder aufwärtsgeht, muss sie zwangsläufig mit ihren Eltern unter einem Dach wohnen. Dabei kracht es schon in den ersten Tagen: Toni ist längt nicht mehr die kleine Tochter, was ihre stockkonservativen Eltern aber anders sehen und sie dements

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren