Komödie | USA 2017 | 93 Minuten

Regie: Cory Finley

Eine in ihrem gut gestellten Umfeld als Soziopathin abgestempelte High-School-Schülerin aus Connecticut erneuert den Kontakt zu einer früheren Freundin und fasst gemeinsam mit ihr den Entschluss, deren verhassten Stiefvater zu töten. Indem sie einen jungen Drogendealer als Vollstrecker anheuern, scheint ihr Plan aufzugehen, doch haben die beiden sowohl ihren Komplizen als auch ihr Opfer falsch eingeschätzt. Stilsicher inszeniertes Regiedebüt, das klassische Mordpakt-Thriller zitiert und mit beachtlichem formalem Können variiert. In seinen gesellschaftskritischen Ansätzen wenig überzeugend, werden diese und andere Drehbuchschwächen durch das nuancierte Spiel der Darsteller weitgehend ausgeglichen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THOROUGHBREDS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Cory Finley
Buch
Cory Finley
Kamera
Lyle Vincent
Musik
Erik Friedlander
Schnitt
Louise Ford
Darsteller
Olivia Cooke (Amanda) · Anya Taylor-Joy (Lily Reynolds) · Anton Yelchin (Tim) · Paul Sparks (Mark) · Kaili Vernoff (Karen)
Länge
93 Minuten
Kinostart
09.08.2018
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie | Thriller
Diskussion

Ein Mädchen, ein Messer, ein Pferd. Schon das sekundenkurze Anfangsbild von „Vollblüter“ ruft ein dumpfes Unbehagen hervor, ohne dass der Film explizit die Gewalttat zeigen würde. Stattdessen erfährt man zuerst nur von den Folgen für das Mädchen, die High-School-Schülerin Amanda: Ihre Umwelt, die Upper-Class einer Stadt in Connecticut, hat eine Art Bann über sie gelegt; in ihrer manierlichen Welt bedeutet dies freilich nur, dass vorläufig nur noch Amandas Mutter Kontakt zu ihr unterhält. Die Einladung von Lily, einer Spiel- und Reitkameradin aus vergangenen Tagen, gemeinsam für den College-Bewerbungstest zu lernen, kommt wie ein erstes Friedensangebot daher, doch Amanda durchschaut sofort, was dahintersteckt: Ihre Mutter hat dafür bezahlt, dass Lily sich an ihre alte Freundin „erinnert“. Was Amanda allerdings kaltlässt, bekennt die Jugendliche doch offen, dass sie zu keinerlei Empfindungen fähig sei und weder Freude noch Trauer noch Schuld verspüre. Eine Enthüllung, die Eindruck auf Lil

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