Channel Zero: Candle Cove

Horror | USA 2016 | 264 (6 Folgen, Staffel 1) Minuten

Regie: Craig William Macneill

Erste Staffel einer Horror-Anthologieserie, die auf Geschichten des Fiction-Portals creepypasta beruht. In Staffel 1 kehrt ein Kinderpsychologe in seine Heimatstadt zurück, in der in seiner Kindheit in den 1980ern mehrere Kinder grausam ermordet wurden und sein Zwillingsbruder spurlos verschwand. Das Grauen ging damals einher mit einer mysteriösen Puppen-Animationsserie, die nur Kinder sehen konnten. Nach der Rückkehr des Mannes ist die Serie auf einmal wieder auf den Bildschirmen - und wieder beginnt das Töten. Die Serie wechselt zwischen der Erzählgegenwart und den 1980ern und steigert rund um den Protagonisten bedächtig, aber konsequent das Bedrohungsszanario, das geschickt mit Kinder-Ängsten spielt. Dabei ist der Stoff nicht allzu originell und erinnert stark an Stephen King; die Inszenierung und solide Darsteller sorgen gleichwohl für spannende Unterhaltung.(Staffel 2: "Channel Zero: No-End House"). - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
CHANNEL ZERO: CANDLE COVE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Craig William Macneill
Buch
Nick Antosca · Harley Peyton · Kris Straub
Kamera
Noah Greenberg
Musik
Jeff Russo
Schnitt
Greg O'Bryant · Sean Albertson · Paul Harb
Darsteller
Paul Schneider (Mike Painter als Erwachsener) · Fiona Shaw (Marla Painter) · Luisa D’Oliveira (Amy Welch) · Luca Villacis (Mike als Junge/Eddie Painter) · Marina Stephenson Kerr (Frances Booth)
Länge
264 (6 Folgen, Staffel 1) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror | Serie

Heimkino

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Die Generation, die in den 1980er-Jahren als Teenager die Bücher von Stephen King und Genrefilme von Steven Spielberg und Co. verschlungen hat, ist mittlerweile erwachsen – und eine Zielgruppe von Mega-Erfolgen wie „Stranger Things“ und „Es“, deren Gruselgeschichten nicht zuletzt nostalgische Liebeserklärungen an jenes Jahrzehnt sind. Auch die Horrorserie „Channel Zero: Candle Cove“ spielt nicht von ungefähr teilweise in den 1980ern – und die Kleinstadt Iron Hill, der zentrale Schauplatz, wirkt wie eine Hommage an Stephen Kings Derry („Es“). Dabei ist der Stoff zugleich ein astreines Produkt des digitalen Zeitalters: Er stammt von einem jener Fiction- und Fanfiction-Foren, in denen Hobbyautoren gemeinsam Storys ausspinnen. „Candle Cove“ ist nur die erste Staffel einer mittlerweile auf drei Staffeln angewachsenen Horror-Anthologieserie, die auf Inhalten von www.creepypasta.com basiert; eine vierte Staffel

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