Us and Them

Drama | China 2018 | 120 Minuten

Regie: Rene Liu

Zwei Begegnungen zwischen einem Mann und einer Frau im Abstand von etwa zehn Jahren: 2007 begegnen sich die beiden in einem Zug und verlieben sich, zehn Jahre später, als sie sich längst wieder voneinander entfremdet haben, sehen sie sich in einem Flugzeug wieder. Das Regiedebüt der taiwanesischen Sängerin und Schauspielerin René Liu zeigt den melodramatischen Stoff auch formal als Geschichte eines Desillusionierung des Paares durch die schwierigen materiellen Gegebenheiten, indem die Zeitebene ihrer ersten Begegnung in Farbe, die spätere in Schwarz-weiß umgesetzt ist. Verfremdungseffekte führen in das Drama um an die Liebe gekoppelte Erlösungs-Sehnsüchte immer wieder einen reflexiven doppelten Boden ein. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
HOU LAI DE WO MEN
Produktionsland
China
Produktionsjahr
2018
Regie
Rene Liu
Buch
René Liu · Pan Yu · An Wei · He Xinming · Yuan Yuan
Kamera
Mark Lee Ping-Bing
Musik
Chen Chien-Chi
Schnitt
Liao Ching-song · Kong Jinglei
Darsteller
Jing Boran (Jian-qing Lin) · Zhou Dongyu (Xiao-xiao) · Tian Zhuangzhuang (Jian-qings Vater) · Qu Zheming · Zhang Zixian
Länge
120 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama
Diskussion
Die Vergangenheit war bunt, die Gegenwart ist schwarz-weiß – und die Frage ist, wie die Welt ihre Farben verloren hat. „Us and Them“, das Regiedebüt der taiwanesischen Sängerin und Schauspielerin René Liu, erzählt eine Geschichte von zwei Begegnungen. Die erste am Abend des chinesischen Neujahrs 2007, in einem Zug von Peking zurück in die Provinz. Xiao-xiao (Dongyu Zhou) hat Ärger mit einem Kontrolleur, der Student Jian-qing Lin (Boran Jing) steht ihr bei. Nach einem Halt auf freier Strecke stapfen sie gemeinsam durch ein verschneites Winterwunderland. Dass sie sich verlieben werden, scheint unvermeidlich. Elf Jahre später treffen sich ihre Blicke in einem Flugzeug, diesmal über die unsichtbare Grenze zwischen Economy- und Business-Class hinweg. Die Maschine hebt nicht ab, ein Zufall verschlägt sie in dasselbe Hotelzimmer. Jian-qing ist mittlerweile verheiratet, die in graustufen getünchten Bilder suggerieren kein glückliches Leben. Gemeinsam blicken sie auf das Jahrzehnt zurück, das sie

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