Das Wunder von Mals

Dokumentarfilm | Deutschland/Italien 2018 | 88 Minuten

Regie: Alexander Schiebel

Die Bewohner der Gemeinde Mals in Tirol sprachen sich 2015 in einer Volksabstimmung mit großer Mehrheit für ein Verbot von Pestiziden in ihrem Ort aus, die die Obstbauern in großem Stil auf ihren Plantagen ausbrachten. Doch Politik und Lobbyverbände erklärten das Votum für unzulässig, weshalb der Kampf einer Bürgerinitiative bis heute andauert. Der Dokumentarfilm begleitet die Umweltaktivisten, stellt deren Protagonisten vor und macht aus seiner Sympathie für die Aktion keinen Hehl. Zur Einseitigkeit der Inszenierung zählt auch, dass keine einzige Stimme der Gegenseite zu Wort kommt, was dem Film weitgehend die Spannung raubt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Italien
Produktionsjahr
2018
Regie
Alexander Schiebel
Buch
Alexander Schiebel
Kamera
Martin Rattini · Julian Barth · Hanae Yamashita
Schnitt
Alexander Schiebel
Länge
88 Minuten
Kinostart
05.07.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Recht einseitiger Dokumentarfilm über die Bürgerinitiative aus der Gemeinde Mals in Tirol, die mit einer Volksabstimmung den Ort als pestizitfrei erklärte.

Diskussion

Die Gemeinde Mals im Tiroler Vinschgau, umgeben von schneebedeckten Bergen, ist ein überaus idyllischer Ort. Die Bevölkerung setzt auf Tradition und lebt in erster Linie vom Tourismus und dem Obstanbau. Über Jahrhunderte ging das Leben in Mals einen gemächlichen Gang, bis das Dorf im Jahr 2015 weit über die Landesgrenzen hinaus in den Fokus der Öffentlichkeit geriet. In einer Volksabstimmung hatten sich 76 Prozent der rund 5000 Einwohner dafür ausgesprochen, die Gemeinde zur pestizidfreien Zone zu machen.

Der Hintergrund dieses ungewöhnlichen Beschlusses: Im Kampf gegen Schädlin

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