Aus nächster Distanz

Drama | Deutschland/Frankreich 2018 | 93 Minuten

Regie: Eran Riklis

Zwei Wochen verbringen eine Mossad-Agentin und eine Informantin in einer Hamburger Wohnung: Die Informantin soll sich von einer Gesichtsoperation erholen, die Agentin soll sie beschützen. Doch Verfolger lauern überall. Das Kammerspiel, das sich in den Gängen und Zimmern der weitläufigen Wohnung zwischen den beiden Frauen entspinnt, alterniert mit einem Politthriller, der zwischen Israel, dem Libanon und Deutschland angesiedelt ist. Dieser Wechsel will nicht recht gelingen, auch gehen weder das Drama noch der Thriller schlüssig auf. Figuren und Dialoge bleiben eher Ideen, gerinnen zu Klischees und Versatzstücken, gegen die auch die zwei guten Hauptdarstellerinnen nicht ankommen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SHELTER | REFUGE
Produktionsland
Deutschland/Frankreich
Produktionsjahr
2018
Regie
Eran Riklis
Buch
Eran Riklis
Kamera
Sebastian Edschmid
Musik
Yonatan Riklis
Schnitt
Richard Marizy
Darsteller
Neta Riskin (Naomi) · Golshifteh Farahani (Mona) · Yehuda Almagor (Avner) · Doraid Liddawi (Naim Quassem) · Haluk Bilginer (Ahmet)
Länge
93 Minuten
Kinostart
09.08.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Thriller

Heimkino

Verleih DVD
NFP
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Kammerspiel um eine Mossad-Agentin und eine Informantin in einem Hamburger Versteck, bei dem Drama und Thriller allerdings nicht recht aufgehen wollen.

Diskussion

Mona und Naomi kennen sich nicht, sie wissen nicht einmal den richtigen Namen der jeweils anderen. Zu ihrem eigenen Schutz. Zwei Wochen lang leben die Informantin und die Agentin des israelischen Geheimdiensts Mossad gemeinsam in einer Hamburger Wohnung. Aufgabe der Agentin Naomi ist es, auf die Informantin Mona aufzupassen, bis diese sich von einer Gesichtsoperation erholt hat und mit neuer Identität ein neues Leben beginnen kann.

Der israelische Regisseur Eran Riklis ist gewissermaßen spezialisiert darauf, den Nahost-Konflikt zu personalisieren, komplexe politische Zusammenhänge in filmischen Parabeln menschlich herunterzubrechen – wie in „Die syrische Braut“ (fd 36 970), in „L

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