Unter Feinden - Walking with the Enemy

Historienfilm | USA/Kanada/Ungarn/Rumänien 2013 | 109 Minuten

Regie: Mark Schmidt

Während des Zweiten Weltkrieges geht ein von seiner Familie getrennter ungarischer Jude in den Untergrund, um in der Uniform eines Nazioffiziers gegen die unbarmherzig agierenden ungarischen Kollaborateure vorzugehen, die die Politik der Nazis unterstützen. Er will möglichst viele Menschen aus den Gaskammern retten. Nach einer wahren Geschichte fiktionalisiertes Kriegsdrama, das vor allem das Mitläufertum als besondere Gefahr für die Menschlichkeit anprangert und für Zivilcourage in Zeiten des Krieges plädiert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
WALKING WITH THE ENEMY
Produktionsland
USA/Kanada/Ungarn/Rumänien
Produktionsjahr
2013
Regie
Mark Schmidt
Buch
Kenny Golde
Kamera
Dean Cundey
Musik
Tim Williams
Schnitt
Eric L. Beason · Richard Nord
Darsteller
Ben Kingsley (Regent Miklos Horthy) · Jonas Armstrong (Elek Cohen) · Hannah Tointon (Hannah Schoen) · David Leon (Lajos) · Flora Spencer-Longhurst (Rachel Schoen)
Länge
109 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Historienfilm | Kriegsfilm

Heimkino

Verleih DVD
Tiberius (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Tiberius (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen

Packendes Historiendrama um ungarische Kollaborateure mit den Nazi-Besatzern im Zweiten Weltkrieg und einen jüdischen Widerstandskämpfer, der in Hauptmannsuniform Leidensgenossen retten will.

Diskussion

Das Bedürfnis, den Zweiten Weltkrieg filmisch aufzuarbeiten, ist ungebrochen, auch wenn es schon hunderte von Filmen zu dem Thema gibt. Darunter sind Kriegsfilme, denen – besonders wenn sie „direct to DVD/BD“ ihre Verbreitung finden – nicht zu Unrecht der Makel anhaftet, mit dumpfen Action-, Horror- und Gewalteskapaden den Blick auf die Geschichte mehr zu verstellen als zu schärfen. Es gibt aber auch immer wieder Kriegsfilme, die sowohl durch ihre formale Machart als auch durch inhaltliche Substanz überzeugen. „Unter Feinden“ ist einer davon. Dabei ist es weniger der große Name des „Oscar“-Preisträgers Ben Kingsley, der Mark Schmidts Weltkriegsdrama bemerkenswert macht. Zu klein ist seine &n

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