Cold Skin - Insel der Kreaturen

Fantasy | Spanien/Frankreich 2017 | 106 Minuten

Regie: Xavier Gens

Ein als Wetterbeobachter auf eine einsame Pazifikinsel geflohener irischer Freiheitskämpfer verbündet sich 1914 mit einem verschrobenen Leuchtturmwärter, um gegen eine aus dem Meer steigende Armada von Fisch/Mensch-Zwitterwesen zu bestehen. Der stimmungsvoll inszenierte und überzeugend gespielte Mix aus Abenteuer- und Horrorfilm kreist um Fragen der Menschlichkeit und ihrer Entartung. Mit geringen Mitteln produziert und in der Spannungsdramaturgie nicht ganz ausgereift, entfaltet der Film eine angenehm aus der Zeit gefallene Aura, in der ein spannender Perspektivwechsel zwischen Mensch und Monster möglich erscheint. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
COLD SKIN
Produktionsland
Spanien/Frankreich
Produktionsjahr
2017
Regie
Xavier Gens
Buch
Jesús Olmo · Eron Sheean
Kamera
Daniel Aranyó
Musik
Víctor Reyes
Schnitt
Guillermo de la Cal
Darsteller
Ray Stevenson (Gruner) · David Oakes (Friend) · Aura Garrido (Aneris) · Winslow M. Iwaki (Senegalese) · John Benfield (Captain Axel)
Länge
106 Minuten
Kinostart
17.08.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Fantasy | Horror | Literaturverfilmung | Science-Fiction

Heimkino

Verleih DVD
Tiberius (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Tiberius (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Könnten nicht auch echte Monster an Menschlichkeit gewinnen, wenn aus Menschen Monster werden? Eine berechtigte Frage, die sich nicht nur Friedrich Nietzsche stellte, sondern auch Regisseur Xavier Gens, der diesen Gedanken seinem Film „Cold Skin – Insel der Kreaturen“ voranstellt und sich narrativ fortan genau an diesem Thema abarbeitet. Gens erzählt eine dieser Horrorgeschichten, die Abenteuer und Wissenschaft miteinander verbinden und an der Schwelle zum 20. Jahrhundert den Graben zwischen Rationalität und Fantastik überwinden wollten. Solche Szenarien stammen etwa von Edgar Allan Poe, der seinen Arthur Gordon Pym ins ewige Eis schickte, oder von H.P. Lovecraft, dessen Geologe William Dyer die „Berge des Wahnsinns“ erkunden w

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