Shut up and play the Piano

Dokumentarfilm | Deutschland/Frankreich/Großbritannien 2018 | 85 Minuten

Regie: Philipp Jedicke

Spielerischer, sehr materialreicher Rückblick auf die Karriere des Musikers Jason Beck (Jahrgang 1972), der als großspuriger Chilly Gonzales in der Berliner „Underground“-Szene der Nuller-Jahre Karriere machte, ehe er auf Neo-Klassik umsattelte. Der Film begegnet der Lust des Musikers, ständig neue Bühnen-Personae zu entwerfen, mit doku-fiktionalen Dekonstruktionen, in denen sich die Ambivalenzen einer von Selbstzweifel, Größenwahn und der Lust an humorvoller Mehrdeutigkeit geprägten Persönlichkeit widerspiegeln. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SHUT UP AND PLAY THE PIANO
Produktionsland
Deutschland/Frankreich/Großbritannien
Produktionsjahr
2018
Regie
Philipp Jedicke
Buch
Philipp Jedicke
Kamera
Marcel Kolvenbach · Marcus Winterbauer
Schnitt
Henk Drees · Carina Mergens
Länge
85 Minuten
Kinostart
20.09.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Dokumentarfilm | Musikdokumentation
Diskussion
Philipp Jedicke hat sich für seinen Debütfilm ein ziemlich ambitioniertes Projekt gewählt. Glaubt man den Presseunterlagen, hat der Filmemacher den Musiker Jason Charles Beck aka Gonzo aka Chilly Gonzales einfach angesprochen, ohne allzu viel über die schillernde Künstlerfigur zu wissen. Beide waren sich sympathisch, und am Ende fungierte Gonzales sogar als Co-Produzent des Porträts mit dem Recht auf den Final cut. Was er dann aber angeblich nicht wahrgenommen hat. Die Fakten: Der Kanadier Jason Charles Beck, Jahrgang 1972, ist der Sohn eines erfolgreichen Bauunternehmers, Bruder des erfolgreichen Filmkomponisten Christophe Beck, Enkel eines nach Kanada immigrierten jüdischen Großvaters aus Ungarn. Beck aka Gonzo aka Chilly Gonzales ist ein Exzentriker, ein erklärter En

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