The Sisters Brothers

Komödie | Frankreich/Belgien/Rumänien/Spanien 2018 | 121 Minuten

Regie: Jacques Audiard

Die Geschichte zweier ungleicher Brüder, die während des Goldrausches von 1851 für einen skrupellosen Auftraggeber als Kopfgeldjäger arbeiten. Während der ältere Bruder sich nach einem sesshaften, friedlichen Leben sehnt, lehnt sich der jüngere gegen solche Ideen auf. Im Lauf der Jagd auf einen Idealisten, der mittels einer chemischen Formel fürs Goldwaschen die materielle Basis eines alternativen, friedlichen Gemeinwesens schaffen will, spitzen sich die Konflikte der Brüder zu. Der nach einer Romanvorlage inszenierte Film interessiert sich mehr für die Charaktereigenschaften der redseligen Figuren als für klassische Western-Dramaturgien. Als bildgewaltiges, mit Elementen der schwarzen Komödie angereichertes Werk überzeugt er aber gerade auch durch eine humanistische Herangehensweise an die Archetypen des Genres. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE SISTERS BROTHERS
Produktionsland
Frankreich/Belgien/Rumänien/Spanien
Produktionsjahr
2018
Regie
Jacques Audiard
Buch
Jacques Audiard · Thomas Bidegain
Kamera
Benoît Debie
Musik
Alexandre Desplat
Schnitt
Juliette Welfling
Darsteller
Joaquin Phoenix (Charlie Sisters) · John C. Reilly (Eli Sisters) · Jake Gyllenhaal (John Morris) · Riz Ahmed (Hermann Kermit Warm) · Rutger Hauer (Commodore)
Länge
121 Minuten
Kinostart
07.03.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Literaturverfilmung | Western

Heimkino

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Die Geschichte zweier ungleicher Brüder, die während des Goldrausches von 1851 für einen skrupellosen Auftraggeber die Schmutzarbeit erledigen.

Diskussion

Über diesen Film als jüngste, von französischer Genre-Verehrung inspirierte Wiederbelebung des Westerns wird das Publikum kaum einer Meinung sein, was es da eigentlich gesehen hat. Einen „modernen“ revisionistischen Western? Eine moralgetränkte Variante des uralten Genres? Oder eine Komödie? Vielleicht ein bisschen von allem. Denn der Regisseur Jacques Audiard ist kein Filmemacher, der es dem Publikum leicht macht.

Auch wenn die Auftaktszene so dunkel ist, dass man kaum etwas anderes als die von überall her aufblitzenden Schüsse erkennen kann, enthält sie bereits den Kern des ganzen Film

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