Here and Now

Drama | USA 2018 | 569 (zehn Episoden) Minuten

Regie: Jeremy Podeswa

Eine Familien-Serie, die anhand einer Familie aus dem liberalen Portland die Dilemmata des linksliberalen Amerika in der Ära Donald Trumps umkreist. Die im Zentrum stehende Familie - zwei Ex-Hippies mit akademischem Hintergrund, die neben einer leiblichen Tochter drei Adoptivkinder mit unterschiedlicher ethnischer Herkunft großgezogen haben - durchlebt und durchleidet den Alltag in einem Land, das mehr und mehr kein „Melting Pot“, sondern der innerlich zerrissene Schauplatz diverser Gesinnungs- und Interessenkonflikte ist; und auch in den privaten Beziehungen hat sich Desillusionierung breitgemacht. Dabei bleiben die Erzählfäden jedoch so lose und verlaufen so oft ins Leere, dass die Serie dem Ehrgeiz, ein kritisches Zeitbild zu entwerfen, nicht gerecht wird. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
HERE AND NOW
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Jeremy Podeswa · Uta Briesewitz · Lisa Cholodenko · Alan Ball · Janicza Bravo
Buch
Alan Ball · Tanya Barfield · J.R. Edwards · Mohamad el Masri · Wes Taylor
Kamera
Quyen Tran · Jeffrey Waldron · James Laxton
Musik
Michael Penn
Schnitt
Andy Keir · Mako Kamitsuna · Skip Macdonald
Darsteller
Tim Robbins (Greg Boatwright) · Holly Hunter (Audrey Bayer) · Daniel Zovatto (Ramon Bayer-Boatwright) · Raymond Lee (Duc Bayer-Boatwright) · Sosie Bacon (Kristen Bayer-Boatwright)
Länge
569 (zehn Episoden) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12 (Folge 1-4,6-9)/ab 16 (Folge 5,10)
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Serie

Heimkino

Verleih DVD
Warner (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Die Erwartungen an Alan Balls neueste Serienschöpfung „Here and Now“, die nach ihrer Erstausstrahlung auf Sky nun auch als DVD-Veröffentlichung für das Heimkino verfügbar ist, waren in den politisch turbulenten USA der Gegenwart im Vorfeld ungemein hoch. Schließlich hat sich der amerikanische „Oscar“-Preisträger (für das Drehbuch zu Sam Mendes’ „American Beauty“) seit der Jahrtausendwende als einer der innovativsten Serienschöpfer erwiesen: Mit seiner schwarzhumorig-melancholischen Familiensaga „Six Feet Under“ (2001-2005) um ein sehr spezielles Bestattungsunternehmen in Los Angeles hatte er jüngere Seriengeschichte geschrieben. Bis zu ihrem Ende nach 62 Episoden und veredelt mit zahlreichen „Emmy“- und „Golden Globe“-Auszeichnungen, läuft der Serienmarathon um das Leben der Familie Fisher bis heute immer wieder im Pay-TV und bei mehreren VoD-Plattformen mit weiterhin hervorragenden Quoten wie Abrufzahlen. Auch mit „True Blood“, einer mit Horror-, Fantasy- und Popkultur-Elementen gespickten Mysteryserie um eine Horde von Vampiren, die im Hier und Heute einer fiktiven Kleinstadt im Bundesstaat Louisiana an der Seite von US-Bürgern koexistieren, konnte Alan Ball seine Erfolgssträhne fortsetzen. Von 2008 bis 2014 entstanden insgesamt sieben Staffeln, d

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